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Handball : Prickelnde Atmosphäre garantiert

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bereits am zweiten Spieltag steht in der Handball-Oberliga der Männer das erste Lokalderby an. Die HSG Hohn/Elsdorf zu Gast in der renovierten Westerrönfelder Heidesandhalle.

Der erste Spieltag ist gespielt, die erste Aufregung vorbei. Seit einer Woche zeigt die Oberligatabelle der Handballer aus Hamburg und Schleswig-Holstein ein erstes, unter Rendsburger Lokalkolorit betrachtet, gutes Bild. Der TSV Alt Duvenstedt, die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und die HSG Hohn/Elsdorf blicken zurück auf die ersten positiven Ergebnisse. Bereits heute geht es spannend weiter, das erste Derby steht an. Um 16.45 Uhr wird die Westerrönfelder Heidesandhalle den Hohn/Elsdorfer Handballern ihre Tore öffnen.

„Super, dass wir so schnell aufeinandertreffen“, freut sich HSG-Trainer Thies Schmalfeld, der nach dem Auftaktsieg gegen Hamburg-Nord ansonsten befürchtet hätte, dass sein Team zu siegessicher in die nächste Partie gegangen wäre. „So aber bleibt die Anspannung hoch“, sagt er. In den letzten Jahren gewann stets die Heimmannschaft die Oberligaderbys zwischen Hohn und Westerrönfeld. „Das darf diesmal gern so bleiben“, meint Heimtrainer Gunnar Kociok, „aber ich weiß, dass in Derbys immer alles passieren kann.“ Obwohl seine rundum verstärkte Mannschaft als Favorit gilt, heißt das noch lange nicht, dass sie auch die Punkte behalten wird. Zum einen fallen Niklas Ranft (Anriss des hinteren Kreuzbandes) und Finn Dethlefsen (Strecksehnenriss im Finger) längerfristig aus, zum anderen überzeugte Kociok die Leistung seines Teams gegen Wift noch nicht vollends. „Da ist einiges zu verbessern, gerade in der Abwehr“, moniert er.

Im Vergleich zur letzten Woche wird sein Team mit Philip Moreau verstärkt, dessen Spielberechtigung heute wohl vorliegen wird. „Egal, ob er oder Dany Jüschke auflaufen wird, beide sind massige Kreisläufer, die bekämpft werden müssen. Gemeinsam mit der starken linken Seite Westerrönfelds muss dort unser Hauptaugenmerk liegen“, fordert Schmalfeld, den es aus taktischer Sicht freut, dass Ranft noch nicht mit dabei ist. „Dann wäre es noch schwieriger geworden“, sagt der Hohner Trainer, der zwar nicht mit Verstärkungen im Stammpersonal aufwarten kann, dessen Team aber trotzdem von Kociok als gewohnt stark eingeschätzt wird. „Fast alle Leistungsträger sind dort geblieben. Egal ob Gosch, Oeltjen, Thöming, Möller, Dobratz oder Hohnsbehn – die Jungs sind fit. Schwierig wird es nur für Hohn, wenn diese Stammspieler nicht zu ihrer Leistung finden“, glaubt Kociok, der schlechte Tage einzelner Akteure aufgrund der Breite seines Kaders besser kompensieren kann als Schmalfeld. Wie es im Vorfeld aber so ist, kann nur eines sicher gesagt werden: Beide Trainer freuen sich auf eine prickelnde Derbyatmosphäre und erwarten jeweils viele eigene Fans in der neu renovierten Heidesandhalle. Kociok bringt es auf den Punkt: „Wenn die Halle voll ist und man 90 Prozent der Leute persönlich kennt, ist das natürlich etwas Besonderes.“




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erstellt am 06.Sep.2013 | 19:00 Uhr

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