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Landeszeitung

18. August 2017 | 12:58 Uhr

Premiere für die Griffelkunst

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Raritäten der internationalen Kunstszene sind ab heute in den Museen im Kulturzentrum zu bestaunen. 33 Werke bekannter Künstler wie Josef Beuys und A. Paul Weber hängen in den Ausstellungsräumen verteilt aus.

Eine Premiere ist die Ausstellung im doppelten Sinn: Zum einen zeigen die Rendsburger Museen zum ersten Mal eine Ausstellung mit Werken der Griffelkunst-Vereinigung. Zum anderen sind viele Bilder und Grafiken zum ersten und vielleicht einzigen Mal öffentlich zu sehen. Das hat einen guten Grund: Die Werke der Griffelkunst-Vereinigung sind exklusiv für die Mitglieder angefertigt worden. Sie dürfen nur verschenkt oder verliehen, aber keinesfalls weiterverkauft werden. „Verstöße werden verfolgt“, sagt Frank Schulz-Soltau, Leiter der 22 Mitglieder starken Ortsgruppe Rendsburg. Wer Mitglied der 1925 in Hamburg gegründeten Vereinigung ist, darf sich zwei Mal im Jahr vier Werke renommierter Künstler aussuchen. Schulz-Soltau nennt zum Beispiel Kunst von Man Ray sein Eigen. Eine Fach-Jury wählt Maler, Grafiker und Fotografen aus, die im kommenden Jahr das Angebot entwerfen dürfen.

Dieses Prinzip kommt bei den Kunst-Liebhabern in Deutschland sehr gut an. 4300 Mitglieder zählen die Griffelkunst-Vereinigungen im gesamten Bundesgebiet. Bis zu vier Jahren Wartezeit muss manch Kunst-Interessierter in Kauf nehmen, ehe er in den Genuss der limitierten Werke kommt.

> Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet heute um 17 Uhr im Museums-Café statt. Die Ausstellung läuft bis zum 29. Juni.

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erstellt am 23.Mai.2014 | 16:18 Uhr

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