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Nortorf : Prävention zum Thema Cybermobbing zeigt Erfolge

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Runder Tisch zum Thema Kinder- und Jugendarbeit: Vereine und Institutionen arbeiten eng zusammen.

von
erstellt am 05.Feb.2015 | 06:00 Uhr

Die gute Zusammenarbeit der Einrichtungen und Vereine in der Nortorfer Jugendarbeit trägt Früchte. Dies bewies auch das rege Interesse der rund 25 Beteiligten beim Treffen des Runden Tisches „Kinder- und Jugendarbeit“ am Dienstag in der Gemeinschaftsschule. Zu dieser Informations- und Kontaktrunde hatte wieder Sinje Delphendahl, Stadtjugendleiterin und Leiterin des Kinder- und Jugendtreffs „Die Tee“, eingeladen.

Neben den Konrektorinnen Ivonne Gerth und Elke Kuhlmann, die ausführlich über die vielfältige Präventionsarbeit an der Schule berichteten, stellten hier unter anderem auch die Jugendfeuerwehr, die Betreuungsinitiative der offenen Ganztagsschule, die Schülerinsel sowie die Polizei ihre Arbeit vor.

Probleme in der Familie, mit Mitschülern, Gewalt, Drogen, Alkohol, aber auch in zunehmendem Maße das sogenannte Cybermobbing (Nötigung und Diffamierung von Menschen im Internet) sind die Themen, mit denen sich die Schule, aber auch alle anderen Gruppen stetig auseinander setzen müssen. Mit umfangreichen Programmen zur Entwicklung der persönlichen Sozialkompetenz und zahlreichen Informationsveranstaltungen im Rahmen der Gewalt- und Drogenprävention (auch für Eltern), die bereits im 5. Jahrgang beginnen, setzt die Schule hier Zeichen. Neben dem Eigenständigwerden (5. Klassen), dem Selbstbehauptungskurs (6. Klassen) sowie der Mädchensprechstunde (6. und 8. Klassen) und dem „Klarsichtparcours“ der Kieler Beratungseinrichtung „Droge 70“ (8. bis 10. Klassen) ist hier ebenfalls die Polizei oft mit im Boot.

„In Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen, Kollegen, vielen Einrichtungen und der Polizei wirken viele Kräfte auf die Schüler ein. Doch es können gar nicht genug sein, denn der allgemeine Druck auf Heranwachsende ist groß“, berichtete die Konrektorin der Schule. Dass sich die anstrengende, umfangreiche Arbeit der Aktiven letztlich jedoch lohnt, bestätigte unter anderem Miriam Reez, Mitarbeiterin im Jugendtreff. Wenn es zum Beispiel um peinliche Filme geht, die mit dem Handy aufgenommen werden sollen, „dann merken wir schon, dass die Jugendlichen sensibler reagieren, wenn sie über die Gefahren und Folgen informiert sind“, erklärte Miriam Rees.






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