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Politisch nicht gewollt: Ältestenrat vom Tisch

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Vom Senat ersatzlos gestrichen / Besetzung des Stadtmarketingbeirats steht

von
erstellt am 21.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Das Stadtmarketing Rendsburg kann seine Arbeit aufnehmen. In der Sitzung des Senats wurde jetzt die Geschäftsordnung für den Stadtmarketingbeirat und dessen Besetzung beschlossen. Industrie- und Handelskammer, Kreishandwerkerschaft, Unternehmensverband Nord, Wirtschaftsförderungsgesellschaft, LAG Eider- und Kanalregion, Dehoga, RD-Marketing, Tourismus Mittelholstein und der Bürgermeister – so sieht die Besetzung des Beirates aus, der mindestens zweimal jährlich tagen soll. „Grundsätzlich öffentlich“, heißt es in der Geschäftsordnung. In Ausnahmefällen, wenn zum Beispiel Sponsoren dieses verlangen oder Preise und Gebühren kalkuliert werden, können Sitzungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Die neunköpfige „Kernmannschaft“ des Stadtmarketingbeirats soll für bestimmte Aktivitäten erweitert werden. „Ein sehr gutes Ergebnis“, so das Fazit von Bürgermeister Pierre Gilgenast nach dem abschließenden Beschluss des Senats.

Auch Änderungen der Hauptsatzung hatte der Senat auf seiner Tagesordnung. Beschlossen wurde unter anderem eine Erweiterung des Aufgabenbereichs des Umweltausschusses. Waldbewirtschaftung, sanfter und ökologischer Tourismus, ökologische Aspekte der Stadtreinigung (Streusalz) sowie Energieeinsparung und Klimaschutz gehören jetzt dazu.

Über die Ziele und Grundsätze der städtischen Betriebe und Gesellschaften soll künftig die Rendsburger Ratsversammlung entscheiden.

Im Gegensatz zu den zeitaufwändigen Beratungen über die Aufgaben der Ausschüsse wurde die „Einrichtung eines Ältestenrats“ kurz und knapp ersatzlos gestrichen. Es habe sich aus den Vorgesprächen und Fraktionsberatungen ergeben, dass ein Ältestenrat politisch nicht gewollt sei, sagte Pierre Gilgenast.

Den Beschlüssen des Senats zur Hauptsatzung muss die Ratsversammlung noch zustimmen.



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