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Handball-Landespokal der Frauen : Pokal-Träume der HG OKT zerplatzen bereits im Halbfinale

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Halbfinale der als Final Four ausgetragenen Endrunde im Handball-Landespokal der Frauen unterlag die HG OKT dem TSV Nord Harrislee mit 18:26. Im Spiel um Platz 3 setzte sich das Team von Trainer Olaf Keck gegen den TSV Wattenbek mit 32:29 durch.

Im Halbfinale der als Final Four ausgetragenen Endrunde im Handball-Landespokal der Frauen unterlag die HG OKT dem TSV Nord Harrislee mit 18:26. Im Spiel um Platz 3 setzte sich das Team von Trainer Olaf Keck gegen Oberliga-Spitzenreiter TSV Wattenbek mit 32:29 durch. Pokalsieger wurde Gastgeber SV Henstedt-Ulzburg mit einem 21:20-Finalsieg gegen Nord Harrislee.

Halbfinale


HG OKT – TSV Nord Harrislee 18:26 (11:11)

Das erste Pokal-Halbfinale war ein Spiel mit zwei Gesichtern. In der ersten Halbzeit hatte die HG OKT vor rund 300 Zuschauern im Schulzentrum in Henstedt-Ulzburg die größeren Spielanteile, versäumte es aber, diese auch in Tore umzusetzen. Im zweiten Abschnitt baute das Team von Trainer Olaf Keck spielerisch deutlich ab und musste den TSV Nord-Harrislee letztlich zum Endstand ziehen lassen. Beide Drittliga-Teams lieferten sich in der ersten Halbzeit eine spannende Partie, in die beide Teams zunächst nur schwer hinein fanden. Bis zur 10. Minute stand es durch einen verwandelten Siebenmeter von Harrislees Fenja Jensen noch 3:1 für den TSV, ehe die frischer und motivierter wirkenden OKT-Spielerinnen das Zepter in die Hand nahmen und gestützt auf eine energisch zupackende Abwehr mit Torfrau Sophie Fasold im Rücken von 5:5 (18.) auf 11:8 (28.) davonziehen konnten. Doch mit der Disqualifikation nach drei Zwei-Minuten-Strafen gegen Katrin Rohwer (28.) verlor das Keck-Team den Faden. Binnen zweieinhalb Minuten verspielte OKT die Führung, sodass es mit einem Remis in die Pause ging.

Im zweiten Durchgang konnte sich bis zum 16:15 (39.) keine Mannschaft absetzen. Doch mit einem verworfenen Siebenmeter von Imke Seidel wurde die Niederlage eingeläutet. Zunehmend machte sich das Fehlen der Rückraumspielerinnen Franziska Peters (Grippe) und Raphaela Steffek (beruflich verhindert) bemerkbar. Damit gingen Keck die Alternativen aus. Imke Seidel und Jill Sievert waren unter der Woche erstmalig nach längerer Krankheit und Verletzung wieder ins Training eingestiegen. Ihnen war der Trainingsrückstand noch anzumerken, obwohl sich beide mit ihren Aktionen in den Dienst der Mannschaft stellten. Ab der 40. Minute nahm die Niederlage Konturen an. „Unter der personell angespannten Situation hat die HG OKT ein super Spiel abgeliefert. Wir haben das Tempo hochgehalten und das Spiel so für uns entschieden“, sagte Harrislees Trainer Herluf Linde. Keck bilanzierte: „Wir haben uns in der ersten Halbzeit unsere Chancen gut erarbeitet. Im zweiten Abschnitt haben wir allerdings zu wenige Möglichkeiten kreiert und uns zu viele Fehlwürfe geleistet. In Anbetracht unserer personellen Situation muss ich meiner Mannschaft aber ein großes Kompliment aussprechen, weil jede Spielerin das Maximale aus sich herausgeholt hat.“ TSV-Spielerin Merle Carstensen wurde als beste Spielerin des Matches von HVSH-Geschäftsführer Gerd Adamski ausgezeichnet.

HG OKT: Fasold, Lobstaedt – Rohwer (1), Ewert (5), Lübker, Jörgensen (1), Haudrup (2), Nissen (1), Trceziok (2), Detlefsen (1), Seidel (5/3), Wollborn, Krück, Sievert.


SV Henstedt-Ulzburg – TSV Wattenbek 37:27 (18:17)

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte drehte der Dritt- gegen den Oberligisten nach der Pause groß auf.

Spiel um Platz 3


HG OKT – TSV Wattenbek 32:29 (15:12)

Einen versöhnlichen Abschluss des Final-Four-Wochenendes feierte die HG mit dem Erfolg über den Oberligisten TSV Wattenbek, der aufgrund seiner 34:0 Punkte für HG-Trainer Keck ohnehin wie ein Drittligist angesehen werden muss: „Wir hatten uns gut von der Halbfinal-Niederlage erholt, da wir einige Ausfälle hatten. Wir wollten das kleine Finale unbedingt gewinnen.“ Deutlich durchschlagskräftiger im Angriff und mit einer sicheren 6:0-Deckung ausgestattet, die Wattenbeks Janina Harms gut im Griff hatte, sprang diesmal ein Sieg heraus. „Für die Moral ist es häufig besser, das kleine Finale zu gewinnen statt das große Finale zu verlieren.“ Ein Extra-Lob verteilte Keck an Anita Ewert: „Was sie gezeigt hat, war Sonderklasse. Sie war unsere Lebensversicherung, hatte bei ihren zehn Toren nur drei Fehlversuche.“

HG OKT: Fasold, Lobstaedt – Ewert (10), Seidel (4/2), Trceziok, Nissen (2), Rohwer (7), Steffek (4), Greinke (1), Detlefsen (3), Haudrup (1), Lübker, Jörgensen.

Finale


TSV Nord Harrislee – SV Henstedt-Ulzburg 20:21 (11:10)

Im Duell der Pokalsieger der vergangenen beiden Jahren setzte sich SVHU in einem spannenden Finale knapp durch.

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