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Landeszeitung

22. Oktober 2017 | 14:11 Uhr

Pokal, Frauen: Nur Alt Duvenstedt weiter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 2. Runde des Handball-Pokals der Frauen auf Landesebene hat von den vier Rendsburger Teams nur der TSV Alt Duvenstedt die nächste Runde erreicht. Die HSG Fockbek/Nübbel blieb ebenso auf der Strecke wie die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD und die HG OKT IV.

Gruppe 3


Die HSG Fockbek/Nübbel erreichte kampflos das Gruppen-Finale, weil Ligakonkurrent GH Lübeck erst am Freitag kurzfristig absagte. „Das hätten die auch früher machen können“, ärgerte sich HSG-Coach Reiner Heldt. So gab es in der Sporthalle Fockbek unnötig zwei Stunden Leerlauf, ehe das Finale zwischen der gastgebenden HSG und dem SV Preußen Reinfeld angepfiffen wurde. Drei Wochen nach der deutlichen 17:27-Punktspielniederlage boten die Fockbekerinnen dem Spitzenreiter der SH-Liga diesmal einen großen Kampf und mussten sich nur knapp geschlagen geben. „Erst als die Gäste robuster zu Werke gingen, hatten wir nichts mehr entgegenzusetzen“, meinte Heldt. Im zweiten Spielabschnitt führte die HSG 14:13, ehe Reinfeld nach dem 16:16 (44.) beim 18:17 wieder die Führung übernahm und bis zum Schluss nicht mehr abgab.



HSG Fockbek/Nübbel – SV Preußen Reinfeld 19:22 (10:11).

HSG Fockbek/Nübbel: Milferstädt, Holz – Imme (2), Stolley, L. Ehlers, Witt (2), Shala (1), Jacob, Scheller (3), Sievers (3), Ruge, Lutz (2), Kurbjuhn (5), M. Ehlers (1).


Gruppe 6


Sowohl für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD als auch für die HG OKT IV kam das Aus im Halbfinale. Schülp/Westerrönfeld/RD musste sich dem SH-Ligisten MTV Herzhorn mit 19:27 beugen. Mit Selina Wallmann-Sievers fehlte die Lenkerin und mit Jördis Jöhnck die Vollstreckerin. Zudem vertrat Finn Reick das Trainerduo Patrick Petriesas/Volker Paul auf der Bank. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu fahrig gespielt“, meinte Reick mit Blick auf das 9:15 zur Pause. Auch nach dem Wiederanpfiff zeigte sein Team zu viel Respekt. Erst nach dem 13:23 konnte die HSG etwas Ergebniskosmetik betreiben.


HSG Schülp/Westerrönfeld/RD – MTV Herzhorn 19:27 (9:15).

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Harder – Sienknecht (4), I. Bielfeldt (2), B. Bielfeldt (1), Ruppietta (1), Waskönig (1), Lassen (3), Krysik (3), Schlegel (4), Böhm.


Die HG OKT IV hielt gegen den SH-Ligisten HSG Tarp/Wanderup erstaunlich gut mit, musste sich am Ende aber mit 16:20 geschlagen geben. „Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich zufrieden. Wir sind gut gestartet und haben auch im zweiten Durchgang kräftig dagegen gehalten“, meinte HG-Trainerin Enke Koberg. Die Entscheidung fiel kurz vor der Pause, als sich Tarp auf 12:7 löste.


HG OKT IV – HSG Tarp/Wanderup 16:20 (7:12).

HG OKT IV: Pfeiler, Sievers – Krück (6), Köppen (2), Tams (2), Antonia Carstensen (2), Alicia Carstensen (2), Lena Jargsdorf(1), J. Lenz (1). Levke Jargsdorf, Woske, Naeve.


Gruppe 7


Der TSV Alt Duvenstedt bezwang zunächst den SV Henstedt-Ulzburg II mit 23:17, im Finale setzte sich das Team von Trainer Gunnar Schlott mit 30:16 gegen HFF Munkbrarup durch. „Wir wollten den Pokal nutzen, um uns weiter einzuspielen. Leider fielen kurzfristig Spielerinnen aus, so dass Nena Ramm aus der zweiten Mannschaft aushelfen musste“, berichtete Schlott, der mit der Vorstellung seines Teams an diesem Tag dennoch hochzufrieden war. Vor allem das Finale geriet zu einer einseitigen Sache. Mitte der ersten Halbzeit konnte sich der TSV von Munkbrarup lösen und zur Pause ein 14:9 vorlegen. Schlott: „Die endgültige Entscheidung fiel dann gleich nach dem Wechsel, als wir uns mit einem 7:0-Lauf von 16:10 auf 23:10 absetzten.“ Besondere Freude bereitete dem TSV-Trainer die junge Denise Schütt, die sich mit ihren Gegenstößen – 16 an der Zahl – in einen wahren Rausch spielte.


TSV Alt Duvenstedt – SV Henstedt-Ulzburg II 23:17 (14:9).

TSV Alt Duvenstedt: Stegmann – Britta Müller (8), Drews (6), Kiehn (4), Schütt (3), Gehl (2), Thomsen, Hinz, Goetzin, Ramm.


TSV Alt Duvenstedt – HFF Munkbrarup 30:16 (14:9).

TSV Alt Duvenstedt: Stegmann – Schütt (16), Britta Müller (4), Goetzin (3), Drews (2), Gehl (2), Ramm (2), Hinz (1), Thomsen, Kiehn.

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