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Handball-Oberliga : Platzt heute der Knoten bei der HSG Eider Harde?

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Heute starten die Oberliga-Handballer den nächsten Anlauf für den ersten Saisonsieg.

shz.de von
erstellt am 01.Nov.2014 | 16:00 Uhr

Dass es eine brettharte Saison werden würde, war den Oberliga-Handballern der HSG Eider Harde schon im Sommer klar. Als sich der Kader herauskristallisiert hatte, stellten einige vermeintliche Experten aus dem Umfeld der neugegründeten Spielgemeinschaft düstere Prognosen auf. All diese Leute dürften sich bei einem Blick auf die Tabelle bestätigt fühlen.

Die HSG ziert nach sechs Spieltagen mit 1:11 Punkten das Ende des Klassements. Kein Sieg, zuletzt eine heftige Klatsche in Bad Schwartau. Warum sollte ausgerechnet heute gegen den TSV Hürup (19.15 Uhr, Werner-Kuhrt-Halle) der Knoten platzen? „Weil wir heiß sind und den Sieg unbedingt wollen“, sagt Kapitän Jörg Gosch unmissverständlich. „Wir stehen zwar mit dem Rücken zur Wand, aber wir kämpfen weiter“, lautet Goschs klare Ansage in Richtung Fans.
Die Gäste aus dem Flensburger Umland spielen bislang eine Saison mit Höhen und Tiefen. Läuft es, dann wird der Gegner meist demontiert, läuft es nicht, gibt es regelmäßig eine deftige Schlappe. Beispiele gefällig: 23:33 in eigener Halle verloren gegen Flensborg, 32:18 gewonnen in Mildstedt, 26:37 verloren zu Hause gegen Wift. Die Wankelmütigkeit im TSV-Spiel ist vielleicht mit der Jugend der Mannschaft zu erklären. Die Hüruper sind eine Kooperation mit der SG Flensburg-Handewitt eingegangen. Eine Handvoll hoffnungsvoller Nachwuchstalente aus der A-Jugend-Bundesliga der SG spielen jetzt für die Hüruper. Gosch: „Eine Truppe, die vermutlich noch jünger ist als unsere. Ich denke, dass es ein 50:50-Spiel werden wird. Die Tagesform wird entscheidend sein.“

Die Stimmung in der Mannschaft sei bestens, berichtet der Regisseur: „Wir haben gut trainiert.“ Der Schwerpunkt der Übungseinheiten habe auf der Verfeinerung der eigenen Stärken gelegen: aus einer auf Ballgewinnen orientierten Abwehr den blitzschnellen Weg nach vorn suchen. „Das sollte eigentlich unsere Stärke sein. Die Spieler dazu haben wir, aber wir setzen es noch nicht um“, weiß Gosch.

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