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Handball-Landesliga : Platzt der Knoten bei Schülp/Westerrönfeld/RD II und Eider Harde II?

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Landesliga der Männer warten die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II und HSG Eider Harde II immer noch auf die ersten Siege.

In der Handball-Landesliga der Männer warten die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II und HSG Eider Harde II immer noch auf die ersten Siege. Ob am 4. Spieltag in beiden Lagern gejubelt werden darf, ist fraglich. Mit dem Kieler MTV und der SG Wift II warten starke Gegner auf die Rendsburger Teams.

Bei den Frauen will die HSG Fockbek/Nübbel mit einem Sieg im Derby bei der HSG Eider Harde II die Tabellenführung verteidigen. Der ebenfalls noch verlustpunktfreie Verfolger HSG Mönkeberg/Schönkirchen muss beim TSV Owschlag II antreten. Dem TSV Alt Duvenstedt steht mit dem Spiel beim letztjährigen Meister SG Lütjenburg/Dannau ein schwerer Brocken bevor . Auf das erste Erfolgserlebnis hofft Schlusslicht HSG 91 Nortorf beim Mitaufsteiger HSG Kremperheide/Münsterdorf.

Landesliga, Männer
HSG Schülp/W/RD II – Kieler MTV (Sbd., 18.45 Uhr)
„Der Kieler MTV ist eine Wundertüte. Man weiß nie, wer letztlich auflaufen wird. Wir haben uns deshalb auf verschiedene Deckungsvariationen vorbereitet“, sieht HSG-Trainer Finn Reick sein Team für dieses Heimspiel gut gerüstet. Wichtig wird es für die HSG sein, Gäste-Spielertrainer Torben Albrecht aus dem Spiel zu nehmen. Er zieht die Fäden und ist auch als Vollstrecker gefährlich. Beim Gastgeber kann Reick bis auf Kreisläufer Jan Ole Hansen auf alle anderen Spieler zurückgreifen.
HSG Eider Harde II – SG Wift II (Sbd., 19.15 Uhr)
Nach den beiden deutliches Auswärtsniederlagen in Altenholz (18:33) und Wellingdorf (21:39) muss sich die HSG Eider Harde II erheblich steigern, wenn man in eigener Halle gegen die SG Wift II bestehen will. Die Gäste haben gegen den Tabellenführer TSV Altenholz II eine beherzte Partie abgeliefert und unterlagen am Ende nur knapp mit 25:27. Die Wittorfer Oberliga-Reserve steht zumeist kompakt in der Deckung und wartet auf Fehler des Gegners. Die Schützlinge von HSG-Coach Ralph Jürgensen dürfen sich deshalb nicht zu voreiligen Torabschlüssen hinreißen lassen und so unnötige Ballverluste produzieren. Sonst droht die nächste deutliche Niederlage.
Landesliga Frauen
TSV Owschlag II – HSG Mönkeberg/Schö. (Sbd., 17 Uhr)
Der Owschlager Coach Klemens Propf wünscht sich gegen den Tabellenzweiten eine ähnlich konzentrierte Leistung wie beim Überraschungssieg in der Vorwoche in Preetz. „Wir haben zwar wieder nur einen begrenzten Kader zur Verfügung, doch wozu der fähig ist, hat er schon bewiesen.“ Propf hofft zudem auf die Rückkehr von Torfrau Britta Brudniok, die das Training mittlerweile wieder aufgenommen hat. „Mönkeberg/Schönkirchen hat in den ersten Spielen Siege über die SG Bordesholm/Brügge und die SG Lütjenburg/Dannau errungen. Es wird deshalb eine ganz schwierige Aufgabe“, so der Owschlager Trainer.
HSG Eider Harde II – HSG Fockbek/Nübbel (SbD., 17.15 Uhr)
„Wir sind in dieser Partie klarer Außenseiter“, sagt Eider Harde-Trainer Robert Wichmann nicht nur mit Blick auf die Tabelle. „Fockbek/Nübbel ist gewachsen und hat durch die A-Juniorinnen spielerisch an Substanz gewonnen.“ Zudem muss sich Wichmann personell weiterhin mit Problemen herumschlagen. Zwar ist Christine Wichmann wieder zurück, doch Thurid Thöming und Torfrau Steffi Jahn werden gegen Fockbek nicht dabei sein. Die HSG Fockbek/Nübbel will ihren guten Lauf fortsetzen. Trainer Reiner Heldt muss dabei auf Julia Schindlbeck und Annika Tiedtke verzichten. Auch wenn Thurid Thöming bei den Gastgeberinnen fehlt, so hat Heldt doch Respekt vor der HSG Eider Harde II – insbesondere vor zwei Spielerinnen: „Wir müssen besonders auf Christine Wichmann und Trienke Holling aufpassen.“
HSG Kremperheide/Mü. – HSG 91 Nortorf (Sbd., 19.30 Uhr)
Die HSG 91 Nortorf ist noch nicht so richtig in der Landesliga angekommen. „Wir werden uns erheblich steigern müssen, um von der HSG Kremperheide/Münsterdorf einen Punkt mitzunehmen“, sagt HSG-Trainer Jochen Uhlemann, der die bisherigen Leistungen des Gastgebers aber nicht so recht einschätzen kann. Die Mannschaft ist neu zusammengestellt und besteht aus vielen jungen Spielerinnen. „Die knappen Niederlagen gegen Mönkeberg/Schönkirchen und Alt Duvenstedt sollten uns Warnung genug sein“, erklärt der Coach weiter.
SG Lütjenburg/Dannau – TSV Alt Duvenstedt (So., 15 Uhr)
„Die SG Lütjenburg/Dannau war immerhin in der vergangenen Serie Meister, auch wenn sie bisher noch nicht an die Leistung anknüpfen konnte“, hat, so meint Alt Duvenstedts Trainer Markus Dobbert, der Meister spielerisch nichts verlernt. „Ich hoffe nicht, dass bei den Gastgeberinnen ausgerechnet gegen uns der Knoten platzt.“ In Lütjenburg werden bei Alt Duvenstedt Daniela Hinz und Steffi Sell fehlen. Dafür ist die wiedergenesene Christiane Schröder mit von der Partie.
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