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Handball, 3. Liga : Platz drei ist das Ziel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Kropp-Tetenhusen erwartet am Sonntag Verfolger Buxtehuder SV II.

 Um gleich mögliche Missverständnisse aus dem Weg zu räumen, sagt Thomas Carstensen im Brustton tiefster Überzeugung: „Wir haben noch richtig Bock auf die Saison.“ Der Trainer der HSG Kropp-Tetenhusen spricht nach eigenen Angaben für seine gesamte Mannschaft, die in der 3. Handball-Liga der Frauen die Spielzeit mit dem größtmöglichen Ehrgeiz zu Ende bringen möchte – selbst wenn nach der Saison die HSG-Damen mit denen des TSV Owschlag zu einem Team verschmelzen (die LZ berichtete) und einige Spielerinnen sicherlich in die zweite Mannschaft rücken müssen. Carstensen: „Wir haben noch Ziele. Platz drei hört sich viel besser an als Platz vier.“ Auf Letzterem (26:10 Punkte) stehen die Kropperinnen vor ihrem Heimspiel am morgigen Sonntag (17 Uhr) gegen den Buxtehuder SV II.

Die ungewöhnliche Anwurfzeit am Sonntag ist der Tatsache geschuldet, dass die Kropper Geestlandhalle am Sonnabend nicht zur Verfügung steht. Die Partie ist nämlich ein Nachholspiel vom 31. Januar. Vor drei Wochen beantragte der BSV eine Spielverlegung, weil die eigene A-Jugend in der Jugend-Bundesliga ran musste. In den Durchführungsbestimmungen ist in so einem Fall explizit geregelt, dass der Gegner einer Verlegung stattgeben muss.

Carstensen rechnet morgen mit einer aufgepeppten Buxtehuder Mannschaft. „Da die erste Frauen bereits am Sonnabend in der Bundesliga spielen muss, kann es sein, dass U23-Spielerinnen dabei sind“, vermutet der Coach.

Der BSV ist vermutlich die einzige Mannschaft in der Liga, die der HSG noch Platz vier streitig machen kann. Verlieren die Gastgeberinnen morgen ihre Partie, haben die Buxtehuderinnen nur noch drei Minuspunkte Rückstand auf die HSG. „Wir können morgen einen großen Schritt machen, Platz vier zu sichern“, sagt Carstensen.

Intern hoffen sie in Kropp und Tetenhusen aber auf mehr. Die HSG arbeitet auf ein Endspiel am letzten Spieltag (25. April) in eigener Halle gegen den VfL Oldenburg II hin. Dafür müsste das Team im besten Fall vorher alles gewinnen und Oldenburg, derzeit Tabellenzweiter mit 30:6 Punkten, müsste vorher mindestens einmal stolpern. Ein Ziel, für das es sich lohnt, weiter drei Mal die Woche zu trainieren. Sollte die HSG als Aufsteiger am Ende Platz drei belegen, wäre das aller Ehren wert.

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