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Hanerau-Hademarschen : Platz 1 für Hademarscher Schüler

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Klasse 10c gewinnt landesweiten Wettbewerb des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge. Das halbe Preisgeld wird gespendet.

Platz Eins für Hademarscher Schüler: Beim landesweiten Wettbewerb „Krieg ist nicht an einem Tag vorbei – Spurensuche in Schleswig-Holstein“ des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge gewann die Klasse 10c der Theodor-Storm-Dörfergemeinschaftsschule in Hanerau-Hademarschen den mit 1000 Euro dotierten Hauptpreis. Im Kieler Landeshaus fand in Anwesenheit des Landtagspräsidenten und Schirmherren des Wettbewerbs Klaus Schlie die Prämierung der zehn besten Beiträge statt.

Ein spannender Augenblick für die Jugendlichen, denn „wir wussten bis dahin nur, dass wir unter den zehn Besten waren, aber nicht welchen Platz wir belegt haben“, erinnert sich Katharina Dreyer an die Preisübergabe. „Wir konnten an dem Nachmittag die Beiträge der anderen Klassen sehen, die alle sehr stark waren. Niemals hätten wir damit gerechnet, den ersten Platz zu belegen“. Die Platzierungen seien der Reihe nach von hinten nach vorne bekannt gegeben worden. Jede Klasse erhielt für ihren Beitrag eine eigene Laudatio. Als die Hademarscher Schule bei Platz Zwei immer noch nicht genannt worden war, sei klar gewesen, dass sie gewonnen hatten, durften aber nicht laut jubeln, berichten die Schüler.

Überreicht wurde der von der PSD Bank Kiel gestiftete Preis von Dr. Ekkehard Klug, stellvertretender Landesvorsitzender des Volksbundes. Der lobte vor allem die Vielfalt der Themen, die die Hademarscher Schüler in einer crossmedialen Ausstellung zusammengetragen und präsentiert hatten. Mehr als ein halbes Jahr beschäftigten sie sich in Gruppen eingeteilt mit den Folgen von Krieg und Gewalt in der Gemeinde Hanerau-Hademarschen und in der Region. Ihre Spurensuche dokumentierten die Schüler mit Filmaufnahmen und Fotografien, an Stellwänden und in Ordnern. Diese übergaben sie nun an das Heimatmuseum. Dort soll die Präsentation in die neue Sonderausstellung „Hademarschen in schweren Zeiten“ integriert werden, die von Marianne Hansen und Frauke von Gaza derzeit vorbereitet wird. „Dort wissen wir unsere Ergebnisse sehr gut aufgehoben“, sagte Silke Wasmund. Die Hälfte des Preisgeldes wird die Klasse spenden, unter anderem an die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft und für die Gedenkstätte, die auf dem Hademarscher Friedhof für die Opfer von Krieg und Gewalt errichtet werden soll.

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