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Pläne zum Christopher Street Day und zum Teil heftige Reaktionen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Bericht steht an Platz fünf der meistgelesenen Themen auf dem shz-Onlineportal: Es geht um die Planung eines Christopher Street Days (CSD) in Rendsburg und um die ersten, zum Teil negativen Reaktionen darauf. „Es ist beschämend, dass eine Initiative zur Organisation eines Rendsburger CSDs für 2015 homophoben Beschimpfungen ausgesetzt ist“, schreibt dazu Rasmus Andresen, stellvertretender Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag. Auch die shz-Leser äußern sich vielfach dementsprechend. Eine große Welle der Zustimmung schlägt den Organisatoren entgegen; aber auch negative und oftmals unsachliche Kommentare mischen sich in die Diskussion.

Als Homophobie wird eine soziale, gegen Lesben und Homosexuelle gerichtete Feindseligkeit bezeichnet. „Die homophoben Kommentare, mit denen sich die Rendsburger Initiative auseinander setzen muss, beweisen, dass der von der Koalition angeschobene Aktionsplan gegen Homophobie genau zur richtigen Zeit kommt“, erklären Bündnis90/Die Grünen weiter.

Eine Facebook-Schreiberin betont: „Es sollte immer nur um Toleranz und Respekt gehen. Jedem Menschen stehen Liebe und Vertrautheit zu – geschlechtsunabhängig!“ Ein Kommentator bilanziert nach etlichen Einträgen: „Leider gibt es auf beiden Seiten viel Intoleranz und Hass“.Andere bekräftigen, dass gerade darum ein CSD wichtig sei – um Ängste abzubauen. „Der Rendsburger CSD hat unsere Unterstützung verdient“, erklärt auch Rasmus Andresen.

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