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Personelle Unterstützung aus der ersten Mannschaft ohne Wirkung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Trotz massiver Unterstützung aus der Drittliga-Mannschaft konnte die HSG Kropp-Tetenhusen II die vorzeitige Meisterschaft des Bredstedter TSV in der Handball-SH-Liga der Frauen nicht verhindern. Fünf Spielerinnen aus der ersten Mannschaft hatte die HSG aufgeboten, doch auch mit denen reichte es am Ende beim 25:27 (13:11) nicht. Kropp-Tetenhusen II bleibt Tabellenvorletzter und damit akut abstiegsgefährdet. „Noch sind vier Punkte zu vergeben. Wir werden bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen“, versprach HSG-Trainer Gunnar Schlott.

Für sein Team war die Unterstützung Fluch und Segen zugleich, denn nicht nur die Qualität im HSG-Kader stieg, sondern zugleich auch die Motivation des Gegners, die sich daraus ergab. „Wir hatten die Mannschaft vorgewarnt. Auch mit der Unterstützung würde es kein Selbstgänger gegen den Aufstiegsaspiranten werden“, so Schlott. Es entwickelte sich ein sehr packendes Spiel. „Wir haben in der ersten Halbzeit einfach zu viele Bälle liegen gelassen“, haderte der Trainer und befürchtete, dass sich dieser Chancenwucher noch rächen könnte. Und diese Befürchtung war berechtigt. Nach dem Wechsel zog Bredstedt schnell gleich. Von da an war es eine Partie auf „Augenhöhe“ mit wechselnden Führungen. Die Gäste aus Bredstedt, dem Ziel Meisterschaft und Aufstieg sehr nahe, konnten in der Schlussphase einfach noch mehr Kräfte mobilisieren. „Uns unterliefen zum Schluss unnötige Fehler in Abwehr und Angriff. Bredstedt nutzte diese Chance, um die Führung mit zwei Toren an sich zu reißen“, so Schlott. Sein Team war schließlich nicht mehr in der Lage zu kontern.


HSG Kropp-Tetenhusen II: Schlichting, Lobstaedt – Machau (9), Seidel (8), Lübker (3), Nina Petersen (1), L. Jöns (1), S. Jöns (2), Niese (1), Tams, Sieck-Pahl, Hermann, Brügmann, Krück.


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