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Handball : Personelle Sorgen bei Schülp/Westerrönfeld/RD vor dem Spitzenspiel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD bangt vor dem Spitzenspiel in der Handball-SH-Liga gegen den TuS Lübeck um den Einsatz von Niklas Ranft und Jens-Christian Woldt. Beide sind angeschlagen.

Nein, unantastbar sind die Rendsburger Teams in der Handball-SH-Liga der Männer nicht und auch einen Durchmarsch wird es für die Oberliga-Absteiger TSV Alt Duvenstedt und HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg nicht geben. Beide Teams mussten das am vergangenen Wochenende erfahren und kassierten ihre erste Saisonniederlage. Besonders Alt Duvenstedts Trainer Gunnar Kociok legt Wert darauf, nicht in jedem Spiel als Favorit gehandelt zu werden und das auch morgen um 16.30 Uhr bei der HSG Nord-NF (Nordfrieslandhalle Leck) nicht. „Es gibt keine leichten Gegner“, ist seine Überzeugung. Jeder könne jeden schlagen. Gleiches sagt Volker Paul, Trainer der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD, die morgen (19 Uhr) den TuS Lübeck zum Spitzenspiel empfängt. „Die Liga ist sehr ausgeglichen. Da kann alles passieren.“

Ganz andere Sorgen haben die HSG Eider Harde und die HSG Kropp-Tetenhusen in der SH-Liga der Frauen. Eider Harde ziert nach fünf Niederlagen in den ersten fünf Spielen das Tabellenende und muss in dieser prekären Situation ausgerechnet zum Tabellenführer Bredstedter TSV (Sonnabend, 17 Uhr). Die HSG Kropp-Tetenhusen II hat nach durchwachsenem Start (3:3 Punkte) Heimrecht gegen den Tabellenfünften TSV Lindewitt (Sonnabend, 15 Uhr).

SH-Liga, Männer
HSG Nord-NF – TSV Alt Duvenstedt (Sbd., 16.30 Uhr)

Die Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den ATSV Stockelsdorf (22:29) lag weniger am Gegner als an der miesen Leistung des TSV. Trainer sprechen gerne über Prozentpunkte, wenn es darum geht, was denn nun für einen Sieg nötig sei. „Gegen Stockelsdorf sprechen wir von 80 Prozent, die gefehlt haben!“, sagt Coach Gunnar Kociok, der in der darauf folgenden Trainingseinheit deshalb auch zunächst ein paar Worte an sein Team richtete. „Da kann ich nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, so etwas muss aus dem Kopf raus!“, erklärte er. Als dann endlich gerannt und geworfen wurde, habe Kociok sein Team dann auch wiedererkannt. „Die Einstellung im Training ist immer korrekt, da gibt es nichts zu kritisieren.“ Wichtig allerdings muss jetzt für den TSV sein, diese auch gegen die HSG Nord-NF an den Tag zu legen. „Mein Grundprinzip ist es immer, dass wir jeden Gegner schlagen können“, sagt Kociok in der Hoffnung, dass sein Team am Sonnabend die nächsten Punkte einsackt. Wer die geplante Wiederauferstehung der Alt Duvenstedter miterleben will, der hat um 14 Uhr die Möglichkeit, das Team im Bus zu begleiten.


HSG Schülp/W’feld/RD – TuS Lübeck (Sbd., 19 Uhr)

Steht die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD zu Recht ganz oben in der Tabelle? Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den TSV Kronshagen (33:34) scheint es nicht so, den Gegenbeweis können die Spieler von Volker Paul jedoch gegen den TuS Lübeck 93 erbringen. Zur ungewohnten Anwurfzeit um 19 Uhr kommt der Tabellenzweite zum Topspiel in die Heidesandhalle. „Es ist ein Heimspiel, wir wollen gewinnen und können das auch, wenn wir die Leistung der ersten zwei Heimspiele wiederholen“, ist sich Paul sicher. Der bisherige Saisonverlauf beider Teams liest sich sehr ähnlich. Jeweils 8:2 Punkte und um die 30 Tore in der positiven Tordifferenz unterstreichen die Ambitionen. Was allerdings auffällt, ist, dass Westerrönfeld bislang deutlich häufiger traf und auch mehr Treffer kassierte. Es wird also auch darauf ankommen, dass die HSG-Abwehr sicher steht, denn „der Gegner hat einen gut ausgestatteten Rückraum“, wie Paul weiß. Die eigenen Aufbauspieler könnten ihm allerdings am Sonnabend fehlen. Niklas Ranft, der nach einer durchwachsenen ersten Saison in Westerrönfeld seit Saisonbeginn zu den Leistungsträgern zählt, verletzte sich gegen Kronshagen am Fuß und kann vielleicht nicht mitspielen, ebenso ist Jens-Christian Woldt auch angeschlagen. „Wenn beide fehlen, dann wird es eng“, glaubt Paul, der auch auf Marvin Sievers und Thorsten Hartwig verzichten muss. Daher wird Paul seinen Kader mit A-Jugendlichen aufstocken.

SH-Liga, Frauen
HSG Kropp-Tetenhu. II – TSV Lindewitt (Sbd., 15 Uhr)

Mit dem starken Aufsteiger TSV Lindewitt kommt ein ganz unangenehmer Gegner zur HSG Kropp-Tetenhusen II. Die Gäste sind bislang ungeschlagen, gaben erst einen Punkt beim 23:23 gegen Tabellenführer Bredstedter TSV ab und zeigten in den ersten vier Spielen sehr starke Leistungen. Bei der HSG Kropp-Tetenhusen II baut Trainer Gunnar Schlott auf den Heimvorteil, wenngleich es zuletzt eine 18:31-Niederlage in eigener Halle gegen die HSG Reinfeld/Hamberge gab. Doch zuvor wurde die HSG Kalkberg daheim souverän mit 35:26 bezwungen. „An dieser Leistung müssen wir uns orientieren“, fordert Schlott. Grundlage dafür ist eine konzentrierte Deckungsleistung. „Wir müssen leichtfüßig sein und die Lücken zuschieben, um dem starken Lindewitter Rückraum keine Wurfmöglichkeiten zu bieten“, so Schlott.

Bredstedter TSV – HSG EIder Harde (Sbd., 17 Uhr)

„Wir wollten wegen diverser Ausfälle die Partie verlegen, das klappte aber nicht“, berichtet Eider Hardes Trainer Johannes Weinschütz, der in selbst nicht mit von der Partie ist und in Bredstedt auf der Bank von seiner Vorgängerin Sünje Schütt vertreten wird. „Um nicht ohne Auswechselspielerin auflaufen zu müssen, habe ich einige ehemalige Spielerinnen gebeten, die Handballschuhe noch einmal vom Haken zu nehmen“, sagt Schütt. Die Ex-Trainerin verspricht sich einiges davon. „Wir werden versuchen, den Tabellenführer zu ärgern. Bredstedt wird sich sicherlich nicht auf die Mannschaft eingestellt haben, die am Sonnabend aufläuft.“

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