Handball-Landesliga der Frauen : Personelle Alternativen lassen Hamdorf/Breiholz hoffen

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Im Heimspiel gegen die SG Bordesholm/Brügge will die HSG endelich einen Großer der Liga schlagen.

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29. November 2013, 23:57 Uhr

Viel vorgenommen hat sich die HSG Hamdorf/Breiholz in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen. Das Team von Robert Wichmann will nach den Niederlagen gegen die Spitzenteams Lütjenburg/Dannau, Preetzer TSV und Mönkeberg/Schönkirchen nun endlich einen der „Großen“ packen. In eigener Halle erwartet die HSG heute die SG Bordesholm/Brügge (17 Uhr) und will den Gästen ein Bein stellen.

Mit einer ganz anderen Zielsetzung geht der TSV Alt Duvenstedt in sein Spiel bei der HSG Holstein/Kronshagen II (Sonntag, 17 Uhr). Der TSV will seinen Platz in der Spitzengruppe festigen. Nach der „Beinahe-Überraschung“ gegen Spitzenreiter SG Lütjenburg/Dannau will die HSG Fockbek/Nübbel nun versuchen, bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen (heute, 18 Uhr) zu punkten. Im Rendsburger Kreisderby stehen sich die HSG Schülp/W’feld/RD und der TSV Owschlag II (heute 18.45 Uhr) gegenüber. „Wir wollen endlich unseren ersten Sieg“, verkündet TSV-Trainer Sönke Marxen.

HSG Hamdorf/Breiholz – SG Bordesholm Brügge (heute, 17 Uhr)

„Mit der SG Bordesholm/Brügge kommt zwar eine kantige Truppe, doch in eigener Halle sind wir eine echte Größe“, sagt der Hamdorf/Breiholzer Trainer Robert Wichmann (Foto), der nach Wochen mit Verletzungsproblemen erstmals wieder seine stärkste Besetzung aufbieten kann. „Wir haben jetzt wieder die Alternativen auf der Bank, um auch starke Gegner zu ärgern“, baut Wichmann darüber hinaus auf die nötige Zuschauerunterstützung für diese schwere Aufgabe.

HSG Mönkeberg/Schönkirchen – HSG Fockbek/Nübbel (heute, 18 Uhr)

Die knappe 25:26-Niederlage gegen den Tabellenführer SG Lütjenburg/Dannau sollte der HSG Fockbek/Nübbel Auftrieb geben. „Wir haben gegen den Spitzenreiter eine tolle Leistung abgeliefert. Mit einer ähnlich starken Vorstellung haben wir auch bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen eine Chance“, glaubt Fockbek/Nübbels Trainer Pierre Joppien. Er fordert, dass sich seine Mannschaft die Kräfte noch ein wenig besser einteilt und nicht, wie gegen Lütjenburg/Dannau, in der Schlussphase einbricht.

HSG Schülp/W’feld/Rendsburg – TSV Owschlag II (heute, 18.45 Uhr)

„Wir wollen unseren ersten Saisonsieg“, ist Owschlags Trainer Sönke Marxen davon überzeugt, dass es in Westerrönfeld endlich klappen kann. Anders als in den letzten Wochen sieht es beim TSV personell wieder besser aus. „Die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD hat zwar einige Überraschungen landen können und steht fünf Punkte vor uns, doch die Mannschaft ist ausrechenbar“, glaubt Marxen. Seine Deckung müsse vornehmlich HSG-Goalgetterin Jördis Jöhnck ausschalten. Bei der HSG sieht man dem Spiel gelassen entgegen. Trainer Dany Jüschke baut auf den Heimvorteil und auf den Siegeswillen seiner Mannschaft.

HSG Holstein/Kronshagen II – TSV Alt Duvenstedt (Sonntag, 17 Uhr)

Für Alt Duvenstedts Spielerin Finja Rathmann ist klar: „Wenn wir in der Spitzengruppe bleiben wollen, müssen wir bei Holstein/Kronshagen II gewinnen.“ Die Gäste sind ein junge Mannschaft, die ihre Stärke im Tempospiel hat. „Kommen die Kielerinnen einmal ins Laufen, sind sie nur schwer zu stoppen“, weiß Rathmann. Ihre Mannschaft dürfe sich nicht überraschen lassen. Wichtig wird es auch sein, wie gut sich der TSV nach missglückten Offensivaktionen nach hinten orientiert. Das war zuletzt nicht immer optimal. „Zeigen wir aber eine ähnlich konzentrierte Einstellung wie gegen Preetz, ist alles möglich“, hofft Finja Rathmann darauf, die zwei Punkte in eigener Halle behalten zu können.
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