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Handball : Personalsorgen durchkreuzen Kocikos Pläne

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Handball-Oberligist HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg reist am Sonnabend zum FC St. Pauli.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 15:37 Uhr

St. Pauli auswärts kann jedem Handballer die Laune verderben. Auch denen der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg, obgleich sie mit 4:0 Punkten einen perfekten Saisonstart hingelegt haben. Der Grund dafür ist nicht die Stadt Hamburg, nicht das Kiez-Viertel oder die Handballmannschaft des berühmten Fußballclubs. Vielmehr ist es das praktizierte Haftmittelverbot in der Sporthalle in der Budapester Straße, das nicht nur die Westerrönfelder Oberligaspieler bislang jedes Mal entnervte und auch heute (19.30 Uhr) wieder zu einem entscheidenden Faktor werden könnte.

Zu Hause klar gewonnen, auswärts deutlich verloren. In den vergangenen zwei Jahren jeweils mit sieben Toren. Ist es das, worauf, sich Trainer Gunnar Kociok dieses Mal wieder einstellen muss? „Eigentlich war es der Plan, daran mal etwas zu ändern und dort Punkte zu holen“, erklärt er. Eigentlich? „Die Trainingswoche gibt wenig Anlass zur Hoffnung. Neun Spieler waren nicht da“, ergänzt er. Langzeitverletzungen von Niklas Ranft und Finn Dethlefsen, hoffentlich eine kürzere von Jens-Christian Woldt, einige Erkrankungen und Abwesenheiten und plötzlich war die Heidesandhalle gar nicht mehr so voll, wie es der Kader vermuten ließ.

Heute auf St. Pauli werden viele zwar wieder dabei sein, nicht aber Leo Jöhnk, der 15 Mal in den ersten Partien traf. Sein Fehlen ist ein großer Verlust und sollte auch Woldt nicht fit werden, würde die linke Angriffsseite eine Riesenbaustelle sein. Trotzdem hat die HSG noch alle Mittel zur Verfügung, auch ohne eine perfekte Vorbereitung etwas Besseres als die dritte hohe Niederlage einzufahren. „Vollen Einsatz sind wir allein schon unseren Fans schuldig, die uns immer zahlreich nach Hamburg begleiten, um die tolle Stimmung in der Halle mitzuerleben“, sagt Kociok.

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