Kindergärten : Personal in den vier städtischen Kitas wird wieder knapp

Lernen und Spielen im Kindergarten: Aber die Zahl derer, die als Erzieher tätig werden wollen, wird kleiner.
Lernen und Spielen im Kindergarten: Aber die Zahl derer, die als Erzieher tätig werden wollen, wird kleiner.

Stadt sucht dringend neue Mitarbeiter: „Es gibt Tage, an denen wir kämpfen müssen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.“

shz.de von
27. September 2016, 11:40 Uhr

Die personelle Situation in den vier kommunalen Kindertagesstätten bleibt angespannt. „Es gibt Tage, an denen wir kämpfen müssen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten“, sagte Herbert Schauer, Leiter des für Kitas zuständigen Fachbereichs Bürgerdienste im Rendsburger Rathaus, gestern. Es werde für die Verwaltung zunehmend schwierig, geeignetes Personal zu finden. „Wir haben bei Ausschreibungen weniger Bewerbungen als früher.“

Derzeit sucht die Stadt nach einer neuen 19,5-Stunden-Vertretungskraft, die zwischen den Kitas Neuwerk und Stadtpark pendelt. Die Stellenausschreibung läuft seit dem 15. September. Eine erst in diesem Jahr eingestellte Aushilfe war im Sommer unerwartet abgesprungen. Am 9. September musste die Krippe in Neuwerk halbtags geschlossen werden, weil eine Erzieherin fehlte. Davor war es nach Schauers Angaben am 27. Juni und 8. Juli zu weiteren Gruppenausfällen gekommen. Die Verwaltung hatte im vergangenen Jahr vier Halbtags-Vertretungskräfte („Springer“) vorgeschlagen – nur zwei Stellen wurden nach langen politischen Beratungen jedoch beschlossen.

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