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Handball 3. Liga : Peetz wünscht sich eine stressfreie Anreise und einen Sieg in Vechta

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen ist der TSV Owschlag heute beim sieglosen Schlusslicht SFN Vechta zu Gast. Neben einem Sieg wünscht sich Trainer Rainer Peetz auch eine stressfreie Anreise.

Ob die Handballerinnen des TSV Owschlag große Anhänger von Vergnügungsparks sind, ist nicht überliefert. Der Gedanke liegt nahe, lassen sie doch in dieser Saison keine Achterbahnfahrt aus – zumindest aus sportlichen Gesichtspunkten. Der wilde Ritt durch die 3. Liga bereitet Rainer Peetz zwar noch keine Kopfschmerzen, aber registriert hat der Trainer das ständige Auf und Ab seiner Mannschaft schon. „Uns fehlt die Souveränität, die Konstanz. Wir lassen uns allerdings nicht unterkriegen. Seit ich in Owschlag Trainer bin, geht es ständig rauf und runter“, weiß Peetz.

Heute wartet ein vermeintlich leichter Gegner auf den TSV. Das noch sieglose Schlusslicht SFN Vechta will gegen die Gäste aus Schleswig-Holstein seine ersten Saisonpunkte einfahren. Anwurf ist um 17 Uhr in der Sporthalle des Schulzentrums Nord in Vechta. Fans können ihr Team im Mannschaftsbus begleiten. Abfahrt ist um 10.30 Uhr in Owschlag und um 11.10 Uhr am Pendler-Parkplatz Neumünster-Mitte.

Peetz hofft, dass es auf der knapp 300 Kilometer langen Anreise – davon die meiste Zeit auf der Dauerstaustrecke A7 – zu keinen großen Verzögerungen kommt. Zuletzt gab es einige berühmte Beispiele, die auf der A7 fast gescheitert wären. Am Mittwoch steckten beispielsweise die Profis des HSV Hamburg auf dem Weg zum DHB-Pokalspiel in Hannover lange im Stau fest. Peetz: „Es wäre gut, wenn wir davon verschont würden.“

Der Coach erwartet einen Gastgeber, der sich nach allen Regeln der Kunst wehren wird. „Sie haben schon in Kropp gezeigt, dass sie guten Handball spielen können. Die Tabelle hat nichts zu sagen. Eine durchschnittliche Leistung wird uns nicht zum Sieg reichen“, erläutert der Owschlager Trainer. Mit Elisabeth Haskamp, Lisa Niedfeld, Johanna Helms und Maike Deeben habe Vechta starke Akteurinnen in seinen Reihen.

Ärgerlich, dass ausgerechnet der Kopf der Owschlager Mannschaft angeschlagen ist. Hinter dem Einsatz von Spielführerin Greta Stolley (Grippe) steht ein Fragezeichen. Helen Rohwer (Studium) wird definitiv ausfallen. Glücklicherweise ist Nina Hofstetter wieder ins Teamtraining eingestiegen.

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