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3. Liga der Frauen : Peetz rechnet: „Drei Siege plus X“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Trotz einiger Widrigkeiten spielen die Owschlager Handballerinnen eine tolle Saison.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Den Klassenerhalt haben die Handballerinnen des TSV Owschlag in Sack und Tüten. Das ist so sicher wie Fort Knox. 20 Pluspunkte reichen, um auch in der kommenden Saison in der 3. Liga antreten zu dürfen. Doch noch sind zehn Spieltage zu absolvieren. Was ist drin für die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz? Nach oben geht nicht mehr viel. Der Abstand beträgt schon vier Punkte. Buxtehude, Travemünde, Leipzig und Frankfurt machen den Titel unter sich aus. Beim TSV konzentriert man sich darauf, Platz fünf zu verteidigen. Dazu wäre ein Sieg heute im Heimspiel (17 Uhr) gegen den SHV Oschatz förderlich, wenn nicht sogar zwingend.

Sofern letztlich der sechste Rang herausspringen sollte, fällt in Owschlag auch niemand ins Tal der Tränen. Im Gegenteil: „Dann hätten wir das dritte Mal in Folge in der Endabrechnung Platz sechs belegt. Wenn mir das jemand vor der Saison gesagt hätte,...“, sinniert Peetz. Der Coach verweist auf die Turbulenzen rund um das Aufgebot in den vergangenen Monaten: kurzfristige Absagen, Verletzungen, etc. Teilweise musste der TSV mit einem Minikader von acht Feldspielerinnen auskommen. Peetz: „Wenn man dann noch bedenkt, dass wir einige Spitzenspiele nur knapp verloren haben, ist unsere Leistung hoch zu bewerten.“ Das Minimalziel für die Rückrunde laute: „Drei Siege plus X“. Wobei X sehr variabel sein kann.

Der Anspruch des TSV muss es sein, den ersten Sieg heute einzufahren. Mit dem abstiegsbedrohten Team aus Sachsen haben die Owschlagerinnen noch eine Rechnung offen. In der Hinrunde brachte der SHV den Schleswig-Holsteinerinnen ihre erste Saisonniederlage bei. Die lange Anreise steckte der Peetz-Truppe damals in den Knochen. Diesmal leidet der Gegner unter den Reisestrapazen. Knapp 600 Kilometer im engen Bus verbringen und dann auf hohem Niveau Handballspielen, ist nicht einfach. Trotzdem hoffen die Gäste, dass ihnen im hohen Norden eine Überraschung gelingt. „Ich wundere mich über den zehnten Tabellenplatz von Oschatz, hätte sie nach dem fünften Platz in der letzten Saison stärker eingeschätzt. Sie verfügen über einen ausgebufften Rückraum“, warnt Peetz.

Seine Mannschaft ist heute besser besetzt als in vielen vorangegangen Partien. Die dunklen Wolken über dem Owschlager Lazarett lichten sich so langsam. Alke Trceziok kann wieder mitmachen. Bei der bänderverletzten Raphaela Steffek hofft Peetz, dass er sie zumindest für Kurzeinsätze bringen kann: „Ich denke, dass wir auch gegen Oschatz wieder an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um zu gewinnen.“

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