zur Navigation springen

Handball – 3. Liga : Peetz hat seinen Matchplan dabei

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Vor der Auswärtspartie beim HC Salzland steht den Handballerinnen des TSV Owschlag eine 400-Kilometer lange Reise bevor.

shz.de von
erstellt am 26.Jan.2014 | 09:00 Uhr

Immer auf Achse! Den Handballerinnen des TSV Owschlag steht mal wieder ein „Roadtrip“ bevor. Diesmal führt die Reise ins schöne Sachsen-Anhalt nach Aschersleben. Dort ist der nächste Gegner in der 3. Liga beheimatet. Der HC Salzland 06, ein Zusammenschluss des SV Lok Aschersleben und Concordia Staßfurt, empfängt die Schleswig-Holsteinerinnen am Sonntag um 16 Uhr.

Mehr als 400 Kilometer hockt die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz zuvor im Bus. „Ich weiß nicht, was den Verein dazu bewegt, sein Heimspiel auf einen Sonntag zu legen. Gegenüber der Auswärtsmannschaft finde ich das unfair. Die Spielerinnen sind erst spät wieder zu Hause und müssen am nächsten Morgen früh hoch. Da bleibt keine Zeit zu regenieren“, bemängelt der Coach. Ändern kann er an der Anwurfzeit nichts mehr. Es bleibt zu hoffen, dass sich zumindest die Verkehrslage am Sonntag einigermaßen erträglich zeigt. Für den TSV könnte es schlicht nichts Schlimmeres geben, als im Stau zu stecken und erst kurz vor Anpfiff aus dem Bus zu steigen. „Nach langen Fahrten herrscht immer die Gefahr, dass die Konzentration verloren geht. Das darf uns nicht passieren“, so Peetz.

Sind die Owschlagerinnen erst einmal angekommen, hat sich der Coach einen Matchplan zurechtgelegt. Seinen Spielerinnen hat er die taktische Marschroute bereits im Training eingeimpft. „Wir müssen den Gegner ins Positionsspiel zwingen. Dann haben wir eine gute Chance, zwei Punkte mitzunehmen“, meint Peetz. Andernfalls werde es schwer. Fabriziert der TSV im Angriff viele Fehler, nutzen die Salzländerinnen in der Regel solche Unzulänglichkeiten gnadenlos aus. Das Umschaltspiel aus einer kompakten Defensive ist das Prunkstück der 06er. Auf seine Abwehr kann sich Peetz meistens auch verlassen. Den größten Fortschritt machte jüngst Jenny Behrend, die vergangenen Montag ihre Volljährigkeit feierte. Peetz lobte zuletzt ihre Fähigkeiten in der Deckung. Jetzt muss Behrend mit ihren zarten 18 Jahren vermutlich auch in der Offensive ihre Frau stehen.

Ines Gümmer hat sich nach zwei Spielen wieder verabschiedet, Raphaela Steffeks Comeback nach einer Bänderverletzung wird wohl noch etwas dauern. Bleibt unter anderem Linkshand Behrend für die halbrechte Position. So ist das beim TSV. Der Nachwuchs darf auf höchstem Niveau lernen. Peetz: „Jenny wird ins kalte Wasser geschubst.“

Fans können ihre Mannschaft im Bus begleiten. Abfahrt ist am Sonntag um 9 Uhr vom Bahnhof in Owschlag und um 9.30 Uhr vom Pendlerparkplatz Neumünster.


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen