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Handball-SH-Liga : Paul: „Haben den Aufstieg verdient“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballer der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg wollen die Saison mit dem Titel krönen.

21 Spiele Anlauf liegen hinter den SH-Liga-Handballern der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD. Morgen ist der Tag des Absprungs. Wohin geht der Flug? Das entscheidet sich im letzten Saisonspiel gegen die HSG Tarp/Wanderup (18 Uhr, Heidesandhalle Westerrönfeld). Eine Niederlage bei einem gleichzeitigen Sieg des Verfolgers TuS Lübeck (zu Hause gegen die HSG Marne/Brunsbüttel) käme dem Ausrutschen auf dem Absprungbalken mit Bauchlandung gleich. Lediglich Lübeck kann der HSG die Meisterschaft noch streitig machen und liegt nur einen Punkt zurück. Selbst ein Unentschieden könnte für Schülp/Westerrönfeld/RD zu wenig sein, denn im direkten Vergleich ist Lübeck besser. Doch gewinnt die Mannschaft von Trainer Volker Paul gegen Tarp, spielt sie in der kommenden Saison nach einem Jahr Abstinenz wieder in der Oberliga. Der TSV Alt Duvenstedt muss zeitgleich bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf antreten.

HSG Schülp/W’feld/RD – HSG Tarp/Wanderup (Sbd., 18 Uhr)

Trainer und Spieler der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD wissen um die besondere Situation und den damit verbundenen Druck. „Es war im Training aber nicht zu beobachten, dass jemandem Bange ist. Ganz im Gegenteil, es waren alle sehr konzentriert“, berichtet Coach Volker Paul. Alle seine Spieler wüssten um die schwierige Aufgabe und hätten Respekt, aber keine Angst, glaubt er. Deshalb könne er sich auch nicht vorstellen, dass im letzten Augenblick die Nerven versagen könnten, wie es beispielsweise gegen Lübeck in der zweiten Halbzeit passiert ist, die 10:16 verloren wurde. „Ich habe als Trainer schon Last-Minute-Siege und -Niederlagen erlebt und es ist immer denkbar, dass plötzlich nichts mehr geht. Ich glaube aber, dass wir nicht noch einmal so schlecht wie gegen Lübeck spielen, und außerdem könnten wir auch eine schlechte Leistung durch die Einstellung kompensieren. So gefestigt sind wir“, stellt Paul klar, und natürlich hofft er in erster Linie, dass die starken Tarper durch Leistung und Einstellung geschlagen werden. „Außerdem haben wir ein Heimspiel, das kann am Ende auch den Ausschlag geben“, so Paul. Sollte der Sieg gelingen, ist zwar noch keine Meisterfeier geplant, aber sicherlich wird sich spontan etwas ergeben. Gepaart mit dem Freibier für die Fans, das es ohnehin gegeben hätte, lohnt sich also ein Besuch des Spiels der Spiele. „Meine Jungs haben den Aufstieg verdient“, sagt Paul voller Überzeugung.

HSG Kremperheide/Mü. – TSV Alt Duvenstedt (Sbd., 18 Uhr)

Siebter oder vielleicht sogar Sechster im Endklassement? Das ist die überschaubare Frage, die sich dem TSV Alt Duvenstedt vor dem letzten Saisonspiel bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf stellt. Die Gastgeber dürfen sich als Drittletzter indes noch nicht sicher sein, auch in der nächsten Saison in der SH-Liga zu spielen. Der SV Henstedt/Ulzburg II und die SG Bordesholm/Brügge stehen zwar sicher als Absteiger fest, aber ob es Kremperheide auch noch treffen wird, entscheidet sich erst, wenn die höheren Ligen ihre Saison beendet haben. Aufgrund der gleitenden Skala könnte es die Steinburger noch treffen. Dem TSV Alt Duvenstedt kann das egal sein. „Wir sind alle froh, wenn es am Wochenende vorbei ist“, gibt Trainer Gunnar Kociok unumwunden zu. Mit der Spielzeit 2014/15 endet eine Serie voller Aufs und Abs. „Eigentlich konnten wir nur von Woche zu Woche planen und haben uns so durchgeschleppt. Wir haben das Beste daraus gemacht, aber jetzt ist es auch gut, mal eine längere Pause zu haben, in der sich alle erholen können“, sagt der TSV-Trainer, der „als i-Tüpfelchen“, wie er es bezeichnet, dem Team selbst die letzten beiden Wochen aufgrund einer Krankheit fehlte.

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