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Handball-Oberliga : Passende Antwort auf Trainer-Kritik

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein wichtiger Heimsieg auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Handball-Oberliga der Männer gelang der HSG Hohn/Elsdorf am Freitagabend gegen die SG Wift. Die HSG gewann knapp mit 32:31 (18:17).

Ein wichtiger Heimsieg auf dem Weg zum Klassenerhalt in der Handball-Oberliga der Männer gelang der HSG Hohn/Elsdorf am Freitagabend gegen die SG Wift. Die HSG gewann knapp mit 32:31 (18:17). 25 Treffer gingen dabei auf die Kappe der drei besten Hohner. Jörg Gosch, Steffen Oeltjen und Ulf Thöming warfen alles in die Waagschale, um ihrem Team zu zwei Punkten zu verhelfen. „Ich bin nach dem letzten Spiel hart mit den Jungs ins Gericht gegangen, das war die passende Antwort darauf“, lobte Thies Schmalfeld. Der Trainer hatte nach dem Alt Duvenstedt-Spiel schlichtweg alle bis auf Keeper Gerald Dobratz als „schlecht“ bezeichnet und sich dabei selbst miteinbezogen.

Auf der Neumünsteraner Seite war wie erwartet der ehemalige Alt Duvenstedter Simon Plähn bester Werfer mit 13/5 Toren. Damit klappte Thies Schmalfelds Vorgabe, den Führenden der Torschützenliste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, zwar nur bedingt, aber das war am Ende allen Beteiligten HSG-Spielern egal. Wieder einmal griff die bekannte Weisheit, dass ein herausragender Schütze allein nichts hilft, wenn der Rest wenig trifft. Eine mangelnde Torausbeute hatte Jörg Gosch vor allem in der ersten Halbzeit nicht zu beklagen. Neunmal „netzte“ der Wirbelwind in dieser Phase ein, sodass den zahlreichen Zuschauern nicht nur bis zum Pausenpfiff, sondern auch darüber hinaus eine große Spannung geboten wurde. Ihm zur Seite stand sein treuer Weggefährte Ulf Thöming, der ebenfalls in Torlaune war. Der Zwei-Meter-Mann sorgte für Durchschlagskraft von Halblinks. Und weil er und Gosch so gefährlich waren, ergaben sich immer wieder Lücken für die Mitspieler, in erster Linie Steffen Oeltjen, der siebenmal traf. „Die drei haben wirklich den Weg geebnet, aber auch alle anderen haben sich richtig in den Dienst der Mannschaft gestellt“, lobte Schmalfeld und ließ dabei auch den Youngster Janek Brown nicht aus, dessen Abwehrleistung er als „runde Sache“ betitelte.

So kam es, dass Wift zwar zehn Minuten vor dem Ende mit 28:25 führte, dann aber der Endspurt der HSG gehörte. Durch die Hereinnahme von Sascha Bendixen ins Tor ging ein entscheidender Ruck durchs Team. Bendixen hielt stark und Boris Hohnsbehn gebührte die Ehre, den Siegtreffer kurz vor dem Abpfiff zu werfen. Was folgte war purer Jubel über 7:7 Punkte und kurz darauf der mahnende Finger vom Trainer: „Mit sieben Punkten steigen wir ab, also dürfen wir uns jetzt nicht ausruhen. Trotzdem sind wir froh über das Erreichte.“

HSG Hohn/Elsdorf: Bendixen, Dobratz – Gosch (10/2), Thöming (8), Oeltjen (7), Möller (3), Hohnsbehn 3, Reinsch (1), Küch, Brown, Ketelsen, Katzmann, Petersen.

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