Paradiesvögel im Haus der Kirche

 'Sing Sing': Gisela Hamann, die  sechs Jahre lang in Papua Neuginea lebte, und Martina Jochims (von links) feiern mit ihrer Gruppe ein landestypisches Fest.
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"Sing Sing": Gisela Hamann, die sechs Jahre lang in Papua Neuginea lebte, und Martina Jochims (von links) feiern mit ihrer Gruppe ein landestypisches Fest.

Über 100 Jungen und Mädchen kamen am Sonnabend zum Weltgebetstag der Kinder in die Rendsburger Marienkirche. Im Mittelpunkt der Begegnung stand das Land Papua Neuguinea.

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09. März 2009, 10:49 Uhr

Rendsburg | "Viele sind wir, doch eins in Christus": Mit Papua-Neuguinea und seinen Menschen beschäftigte sich der Weltgebetstag der Kinder. "Dia ol pikinini! Hallo liebe Kinder!", begrüßte Pastor Rainer Karstens die mehr als 100 Jungen und Mädchen, die am Sonnabend zum Weltgebetstag der Kinder in die Marienkirche in Rendsburg gekommen waren.

Zusammen mit der Fockbeker Pastorin Angelika Gebert und der Gemeindereferentin der St.Martin-Gemeinde, Ulrike Imbusch, hielt Karstens einen ökumenischen Gottesdienst, der das Leben der Menschen in Papua-Neuguinea, einem Inselstaat nördlich von Australien, zeigte.

Die Flöten- und Gitarrengruppe der Kirchengemeinde Büdelsdorf und ein gemischter Kinderchor stimmten musikalisch auf den fernen Inselstaat ein. In Spielszenen wurde das Leben in den kleinen Dörfern oder in der Hauptstadt Port Moresby gezeigt.

In neun Gruppen beschäftigten sich die Kinder danach im Haus der Kirche und in der Kirche spielerisch mit dem Leben in Papua-Neuguinea, wo Schweine als Haustiere zur Familie gehören und Paradiesvögel durch den Regenwald fliegen. Sie bastelten Masken und Schmuck, bauten Trommeln und malten bunte Dschungelbilder.

Gisela Hamann bereitete mit ihrer Gruppe eine landestypische Feier, ein Sing Sing, vor. Die Rendsburgerin kennt Papua-Neuguinea und seine Menschen genau. Sechs Jahre lang war sie als Mitarbeiterin des Nordelbischen Missionswerks dort in der Frauen- und Jugendarbeit tätig.

Wiltrud Endriß von der Kirchengemeinde Westerrönfeld und Gisela Kampen von der Rendsburger St. Martin-Gemeinde haben die Veranstaltung organisiert. 28 Helferinnen und Helfer aus Kirchengemeinden in Rendsburg und der näheren Umgebung betreuten die Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren.

Der Weltgebetstag der Kinder wurde im Kirchenkreis Rendsburg zum 26. Mal gefeiert. Die damalige Initiatorin Hannelore Hähne verfolgt den Gebetstag, der seit elf Jahren unter der Leitung von Wiltrud Endriß und Gisela Kampen stattfindet, immer noch mit großem Interesse.

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