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Neue Sitzbänke : Panoramablick auf den Stadtsee

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der städtische Verschönerungsverein und die Stiftung Spar- und Leih-Kasse in Rendsburg spendeten fünf Sitzbänke als Ersatz für die Holztribüne am Jungfernstiegbecken.

shz.de von
erstellt am 26.Apr.2017 | 18:25 Uhr

Gestern Mittag war es endlich soweit: Nach einer um acht Monate verlängerten Sanierungszeit konnten fünf Sitzbänke vor dem renaturierten Ufer des Rendsburger Stadtsees aufgebaut und eingeweiht werden. Bürgermeister Pierre Gilgenast dankte in einer Ansprache den Sponsoren der Stiftung Spar- und Leihkasse in Rendsburg sowie des Rendsburger Verschönerungsvereins für ihre Spende in Höhe von 7000 Euro. Besonders freute er sich über die schnelle Bereitschaft der Sponsoren, sich für die Aufwertung des Stadtbildes einzusetzen. „Ein Anruf genügte und schon waren Sie zur Stelle.“

Die Holztribüne, die zuvor eine Sitzgelegenheit direkt am See geboten hatte, war nach 32 Jahren morsch geworden und musste abgerissen werden. „Es war schade um den Platz. Es wurde ein schöner Ersatz gebraucht“, begründete Wilhelm Eggert, Vorstandsmitglied des Verschönerungsvereins, die bereitwillige Hilfeleistung. „Und der Erfolg gibt uns Recht“, ergänzte Gilgenast. Tatsächlich wurden die silbernen Metallbänke kaum, dass sie aufgestellt waren, gut angenommen. Viele Besucher ließen sich nieder, um die Aussicht zu genießen oder ein Schwätzchen zu halten. 2000 Euro, die zusätzlich für das Mobiliar benötigt wurden, stammen aus dem Finanzhaushalt der Stadt. „Wir haben uns nachträglich für eine Verankerung mit Bodenscheiben entschieden, damit die Bänke während Veranstaltungen wie dem Rendsburger Herbst zeitweise entfernt werden können“, sagte Ulli Clausen, Leiter des Fachdienstes Tiefbau.

Dass es zu einer Verzögerung von mehreren Monaten bis zur Fertigstellung des Uferbereichs kam, hatte verwaltungstechnische Gründe. „Bevor wir mit der Baumaßnahme beginnen konnten, mussten wir abwarten, bis unser Förderantrag beim Kreis genehmigt wurde“, erklärte Gilgenast. Mit 27  000 Euro unterstützte der Kreis die Sanierung in Höhe von insgesamt 66    000 Euro. Die Differenz bezahlte die Stadt.

An die Förderung des Kreises war die Auflage gekoppelt, den Uferbereich des Stadtsees naturnah zu gestalten. Den Höhenunterschied von 2,42 Meter überbrückt jetzt ein sanft zum See abfallendes Ufer. Zur Sicherung der Kante hat sich der städtische Tiefbau neben einer Steinschüttung für eine Spundwand aus Holz entschieden. „Es ist ein natürliches Material und eine besonders wasserbeständige Holzart. Wir rechnen mit einer Lebensdauer, die mit der vorherigen Spundwand vergleichbar ist. Diese war ebenfalls aus Holz und hielt 30 Jahre lang“, so Clausen.

Das Ufer wurde mit einer standortgerechten Saatmischung bepflanzt. Sobald Schilf, Seggen (Gräser) und Schwertlilien groß genug sind, um ihre Funktion als Ufersicherung zu erfüllen, wird der Drahtzaun, der den Bereich zurzeit schützt, entfernt. „Das wird etwa ein Jahr dauern“, schätzt Clausen. Auch neu in der Anlage und Teil der naturnahen Gestaltung sind vier Findlinge. Die großen Steine sind als Naturerlebnisraum auf der Böschung verteilt und ebenfalls als Sitzgelegenheit gedacht.

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