Padenstedter Wehrleute holen den Aukrugpokal

Gelernt ist gelernt: Der stellvertretende Amtsvorsteher Klaus Bünz (links) und der stellvertretende Amtsdirektor Georg Türk rollen einen Schlauch aus.
Gelernt ist gelernt: Der stellvertretende Amtsvorsteher Klaus Bünz (links) und der stellvertretende Amtsdirektor Georg Türk rollen einen Schlauch aus.

Am Feuerwehrtag des Amtes Mittelholstein beteiligten sich am Sonnabend neun Mannschaften

shz.de von
31. Mai 2015, 14:41 Uhr

Die Feuerwehrleute aus Padenstedt haben sich den Aukrugpokal geholt. Beim Feuerwehrtag des Amtes Mittelholstein für den Bereich Aukrug in Ehndorf triumphierten am Sonnabend die Padenstedter in der Gesamtwertung vor den Titelverteidigern aus Innien und den Gastgebern aus Ehndorf. Bei der Hauptübung belegten drei Wehren aus Aukrug die vordersten Plätze: Böken vor Innien und Bünzen.

Beim Feuerwehrtag des Amtes Mittelholstein für den Bereich Aukrug kann man als aktive Wehr maximal vier Siegerpokale gewinnen: beim Orientierungsmarsch, bei der Hauptübung, bei der Zusatzübung und in der Aukrugpokal-Gesamtwertung. Das Kunststück, alle diese vier Pokale auf einen Streich abzuräumen, war im vergangenen Jahr in Wasbek den Feuerwehrleuten aus Innien gelungen. Auch diesmal schien es für die Titelverteidiger gut zu laufen. „Das war sogar zwei Sekunden schneller als im Training“, freute sich Inniens Wehrführer Thomas Jürgensen, nachdem seine Kameraden bei der Hauptübung am Sonnabend eine echte Glanzleistung absolviert hatten. „Wenn wir keine Strafsekunden bekommen, soll das erst einmal eine Wehr besser machen“, ergänzte Jürgensen – und ahnte damit vielleicht schon die Schiedsrichterstrafe voraus, die den Vorjahressiegern einen Strich durch die Rechnung machen sollte. Die Innier bekamen vom Schiedsrichtergespann fünf Strafsekunden aufgebrummt, büßten dadurch ihre souveräne Führung in der Hauptübung ein und verloren auch wertvolle Punkte im Kampf um den Gesamtsieg. So siegte in der Hauptübung die Feuerwehr Böken (44 Sekunden) vor Innien (46,6) und Bünzen (46,9). In der anschließenden Zusatzübung, bei der sechs Schläuche möglichst schnell auf die Gesamtlänge von 90 Metern verbunden werden mussten, triumphierten die Padenstedter (34,19 Sekunden) vor Wasbek (34,72) und Innien (35,35). Auch beim Orientierungsmarsch, mit dem das Feuerwehrfest am Freitagabend begann, hatte Padenstedt den ersten Platz belegt. Böken kam auf den zweiten, Ehndorf auf den dritten Rang.

Bei der Aukrugpokal-Wertung werden die Resultate von Orientierungsmarsch, Hauptübung und Zusatzübung zusammengefasst. Beim abschließenden Feuerwehrball im Festzelt auf dem Ehndorfer Sportplatz wurde das Ergebnis bekannt gegeben: Dem Sieger Padenstedt folgten Innien, Ehndorf, Böken, Bünzen, Wasbek, Homfeld, Arpsdorf und Bargfeld. Die Padenstedter hatten sich zuletzt 2011 den Gesamtsieg holen können.

Die drei Jugendwehren des Bereichs Aukrug wurden gesondert gewertet. Der Feuerwehrnachwuchs aus Wasbek siegte in allen drei Disziplinen (Orientierungsmarsch, Hauptübung, Zusatzübung) und somit auch in der Gesamtwertung. Aukrug belegte den zweiten Platz, Padenstedt kam auf den dritten Rang.

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