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Handball-Landesliga : Owschlags Reserve siegt mit Mühe

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

TSV II tut sich beim 30:24 gegen Tabellenschlusslicht Nortorf schwer. Die HSG Eider Harde II ist gegen den Tabellenzweiten chancenlos.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2014 | 06:36 Uhr

Durch einen knappen 25:24-Erfolg beim Preetzer TSV hat die HSG Fockbek/Nübbel die Tabellenführung in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen verteidigt. Dem Spitzenreiter auf den Fersen bleibt die HSG Mönkeberg/Schönkirchen, die sich bei der HSG Eider Harde II mit 36:21 deutlich durchsetzte. Einen Sieg verbuchte auch der TSV Owschlag II, der beim 30:24 über Schlusslicht HSG 91 Nortorf aber mehr Mühe als erwartet hatte. Mit einer Niederlage kehrte der TSV Alt Duvenstedt aus Neumünster zurück. Bei der SG Wift unterlag der TSV mit 27:30.

TSV Owschlag II – HSG 91 Nortorf 30:24 (13:10)

„Wir haben uns sehr schwer getan. Unsere Taktik ging nicht auf. Wir sind erst durch Einzelaktionen zum Erfolg gekommen“, sagte Owschlags Trainer Klemens Propf, der bis in die Schlussphase warten musste, ehe seine Mannschaft endlich den Sack zumachen konnte. Bis zum 6:6 (18.) lagen die Teams gleichauf. Owschlag II konnte zwar ein 13:10 zur Pause vorlegen, doch die Gäste steckten nicht auf, blieben bis zum 23:22 (50.) in Schlagdistanz und hatten dann sogar die Chance auf den Ausgleich. Der Ball wurde aber verstolpert, und im Gegenzug erzielte die TSV-Reserve das 24:22. Damit war „die Messe gelesen“ und Owschlag konnte sich auf 30:24 absetzen. „Bei uns ist ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Den müssen wir fortsetzen“, sagte HSG-Trainer Jochen Uhlemann.

Tore für den TSV Owschlag II: Küppers (7/2), Gehl (7), Greinke (6), Stachowski (5), Zeiske (2), Meenke (1), Sasse (1), Groß (1).

Tore für die HSG 91 Nortorf: Hildebrandt (7), Albrecht (5), Fock (4), Delfs (3), Wetzel (2), Stoffers (1), Wittmaack (1), Uhlemann (1).

SG Wift – TSV Alt Duvenstedt 30:24 (15:17)

Das Spiel litt unter der hitzigen Atmosphäre in der Neumünsteraner KSV-Halle. „Man konnte teilweise sein eigenes Wort nicht verstehen“, bemängelte Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller. Diese Bedingungen wurden Duvenstedts Trainer Marcus Dobbert zum Verhängnis, der in der 54. Minute wegen Meckerns auf die Tribüne verbannt wurde. Der TSV verpasste den Start in die erste Halbzeit und lag mit 1:4 zurück, ehe sich das Team sammelte und eine 17:15-Halbzeitführung herausspielte. Im zweiten Abschnitt war es ein ähnlich schwacher Start. Wift führte schnell 20:17 und baute die Führung sogar noch aus. Erst in der Schlussphase konnte Alt Duvenstedt sich wieder auf drei Tore herankämpfen.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (12), Schröder (3), Kiehn (2), Hinz (2), Schlimbach (1), Schütt (1), Drews (1), Thomsen (1), Goetzin (1).
 

HSG Eider Harde II – HSG Mönkeberg/Schönkirchen 21:36 (12:17)

Die personellen Probleme bei der HSG Eider Harde sind derzeit so gravierend, dass kurzfristig sogar Astrid Marxen reaktiviert werden musste. „Wir haben uns so gut es ging gewehrt und dem Tabellenzweiten alles abverlangt“, meinte HSG-Trainer Robert Wichmann. Seiner Meinung nach fiel die Niederlage entschieden zu hoch aus. Bedingt durch die personellen Nöte und den Minikader hielt die HSG die Partie nur bis zur 20. Minute offen (10:12). „In den letzten zehn Minuten der Halbzeit schwanden die Kräfte“, konstatierte Wichmann. Ein Szenario, das sich im zweiten Abschnitt wiederholte.

Tore für die HSG Eider Harde II: Horn (9), Wichmann (3), Thöming (3), Frahm (3), Marxen (1), Holling(1), Reese (1).

Preetzer TSV – HSG Fockbek/Nübbel 24:25 (11:15)

Nach einem ausgeglichenen Start konnte die HSG Fockbek/Nübbel die Kontrolle übernehmen. „Wir haben uns in den letzten Minuten vor der Pause von 10:10 auf 15:11 absetzen können“, freute sich HSG-Trainer Reiner Heldt. Die Führung wurde in der Folge bis auf 22:17 (46.) ausgebaut. Danach schwanden beim Fockbeker Rumpfteam die Kräfte. Preetz kämpfte sich heran, stellte beim 23:24 den Anschluss her, musste dann aber das entscheidende 23:25 hinnehmen und kam nur noch zum 24:25.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (8), D. Scheller (6), Sievers (5), Witt (4), Koch (1), Ehlers (1).

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