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Handball, 3. Liga : Owschlags junge Rückraum-Garde beweist Nervenstärke

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Drittliga-Handballerinnen gewannen ihr Auswärtsspiel beim MTV Altlandsberg mit 30:28.

In Spiel eins nach der Ankündigung von Rainer Peetz, im Sommer dem TSV Owschlag nicht mehr als Trainer zur Verfügung zu stehen, hat seine Mannschaft eine großartige Leistung abgeliefert. Die Drittliga-Handballerinnen gewannen ihr Auswärtsspiel beim MTV Altlandsberg mit 30:28 (16:14), obwohl sie ersatzgeschwächt in die Partie gingen.

Am Freitagabend ereilte Peetz die Hiobsbotschaft, dass er auf Leitwolf Greta Stolley verzichten muss. Auch in den kommenden Wochen wird das Owschlager Urgestein ausfallen. Ein entzündetes Sprunggelenk macht Zicken. „Greta wird mindestens einen Monat fehlen. Ich denke sogar, dass es noch länger dauern wird“, glaubt Peetz.

Ihre Mannschaftskolleginnen konnten Stolleys Fehlen kompensieren. „Ich habe nicht erwartet, dass wir hier so abgeklärt auftreten. Wir haben es geschafft, einen Big Point zu setzen“, lobte der Coach. Vorne durfte Nina Lyke die ersten 20 Minuten Stolleys Rolle auf der Mitte einnehmen. Hinten engte sie die Kreise von Sophie Lütke ein. Peetz: „Das hat sie klasse gemacht.“ Insgesamt gehörten die ersten 30 Minuten dem TSV, der viel höher als mit zwei Toren zur Pause hätte führen müssen. Zwischenzeitlich lagen die Gäste mit fünf Treffern vorne. Vor allem die Rückraum-Achse mit Franziska Peters (links) und Jill Sievert (rechts) wusste zu überzeugen.

In der zweiten Hälfte drohte dann kurzzeitig, die bis dahin gute Leistung in Vergessenheit zu geraten. Schuld war eine kleine Schwächeperiode. Der nun härter agierende MTV ging in Führung (24:22). Doch die TSV-Spielerinnen kämpften. „Wir haben immer an uns geglaubt, sind ruhig geblieben. Beeindruckend“, frohlockte Peetz. Was ihn vor allem freute, war die Vorstellung der zweiten Reihe, die in der entscheidenden Phase aus Peters (21 Jahre), Sievert (19) und Helen Rohwer (19) bestand. Die junge Garde bewies Nervenstärke. Eine taktisch brillante Leistung, wie Peetz bestätigte. Der Sieg ging an den TSV, die Stimmung auf der langen Rückfahrt war gesichert, zumal Jacqueline Küppers (23) und Alke Trceziok (28) in ihre Geburtstage feierten.

Peetz machte auch dem Schiedsrichtergespann Sebastian Fuß und Stefan Olsok ein Kompliment: „Sie haben ihre Linie durchgezogen und sich nicht beeinflussen lassen. Da gab es nichts zu beanstanden.“

TSV Owschlag: Fasold, Witt – Ewert (5), Sievert (4), K. Rohwer (1), H. Rohwer (3), Trceziok (2), Lyke, H. Meenke. Küppers, Zadow (1), Stolley, Peters (14/7).

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