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Jugendhandball-Bundesliga : Owschlags A-Juniorinnen zeigen großen Kampf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bei der Übermannschaft in Leverkusen hat der TSV Owschlag nichts zu bestellen.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2014 | 06:37 Uhr

Für den Nachwuchshandballerinnen des TSV Owschlag war bereits vor dem letzten Gruppenspiel der A-Jugend-Bundesliga klar: Beim Favoriten Bayer Leverkusen würde nur eine Nebenrolle spielen. Als dann auch noch Jenny Behrend ausfiel und auch Trainerin Hilke Obelöer krankheitsbedingt nicht mit dabei sein konnte, sanken die Chancen noch weiter. Doch die Mannschaft wollte sich nicht so einfach in ihr Schicksal ergeben und bot einen großen Kampf. Die deutliche 22:47 (10:23)-Niederlage spielte dabei eine untergeordnete Rolle.

Weil auf die Schnelle keine Ersatz für Obelöer herbeizuzaubern war, coachten sich die Spielerinnen selbst. Die „Kranken“ Raphaela Steffek und Bodil Brandt saßen zusammen mit Renate Bockisch und einer Mutter auf der Bank. In der Anfangsphase leistete sich der TSV zahlreiche technische Fehler. So hieß es nach zehn Minuten bereits 11:1 für den Favoriten. Doch „abschlachten“ lassen wollten sich die Gäste nicht. Die Abwehr stabilisierte sich und auch im Angriff spielte der TSV schließlich konzentrierter, so dass es zur Pause „nur“ 10:23 stand.

In der zweiten Hälfte zeigten die Owschlagerinnen Moral, konnten an der Niederlage freilich nichts ändern. „Wir haben gegen einen deutlich besseren Gegner einfach zu viele technische Fehler gemacht und deshalb Konter kassiert“, lautete das einstimmige Resümee des „Interims-Trainerteams“.

Auch wenn der TSV am Ende keines der Gruppenspiele gewinnen konnte, so war die Bundesliga doch eine tolle Erfahrung für die Owschlagerinnen, die allen Spielerinnen unvergesslich bleiben wird.

TSV Owschlag: Brudniok – Kubat (1), Meenke (4), Delfs (1), Frahm (2), Clausen (2), Glaser, Stachowski (2), Sievert (11/3), Anderson, Tams.

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