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Handball, 3. Liga : Owschlagerinnen verschlafen die erste Halbzeit

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bei der Niederlage beim HC Leipzig II wäre für den TSV mehr drin gewesen.

Hätten die Handballerinnen des TSV Owschlag die Anfangsphase ihrer Auswärtspartie beim HC Leipzig II nicht völlig verpennt, es wäre vielleicht sogar was drin gewesen beim großen Favoriten. So aber brachten die Schleswig-Holsteinerinnen die erwartete Niederlage vom Tabellenzweiten der 3. Liga mit nach Hause. 27:31 hieß es aus Owschlager Sicht nach 60 Minuten.

Zur Pause war der TSV bereits mit 11:19 hoffnungslos ins Hintertreffen geraten. „Wir haben katastrophal angefangen, uns dann gut zurückgekämpft. Wenn wir in der zweiten Halbzeit noch fehlerloser gespielt hätten, was möglich gewesen wäre“, musste Trainer Rainer Peetz konstatieren. Zwei Spieltage vor dem Saisonende ist seine Truppe auf den siebten Rang (26:22 Punkte) im Klassement abgerutscht.

Bis auf die verlorenen zwei Punkte war es dennoch ein gelungenes Wochenende für den TSV, der den Ausflug nach Sachsen für einen dreitägigen Städtetrip unter dem Motto Teamgeist nutzte. Schon am Freitag angereist hatten die Owschlagerinnen, ihre Trainer und Betreuer sowie einige treue Fans am Sonnabend genügend Zeit, Leipzig unsicher zu machen. Denn die Begegnung beim HC wurde bereits um 11 Uhr vormittags angepfiffen. Der Großteil der Mannschaft schaute sich danach das Pokal-Final-Four der Frauen in der Nachbarhalle an, abends tafelten die TSV-Spielerinnen dann im Steakhaus. Was ihnen dort aufgetischt wurde, war definitiv schmackhafter als das, was die Leipzigerinnen ihren Gästen zur „Brunchtime“ anboten. Gerade mal acht Minuten waren gespielt, da lag der TSV mit 1:7 zurück. Peetz hatte längst die Auszeit genommen. „Die Konzentration muss wohl beim Weg vom Hotel in die Halle verloren gegangen sein“, meinte der Coach. Er und sein Team spazierten die drei Kilometer von der Unterkunft in die Arena zu Fuß. Den Weckruf hatten die TSV-Frauen jedoch offensichtlich überhört. Erst nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste in die Spur, gewannen die zweiten 30 Minuten sogar mit vier Toren Unterschied. „Andere Teams lassen sich nach so einer ersten Hälfte in Leipzig abschlachten, wir nicht“, verkündete Peetz nicht ohne Stolz auf seine Mannschaft.

TSV Owschlag: Fasold, Wichelmann – Ewert (4), Stolley (7/5), Trceziok (1), Peters (5), Küppers (2), Sievert (4), K. Meenke, H. Meenke (1), Steffek (1), Zadow, Rohwer, Behrend (2).

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