zur Navigation springen

Jugendhandball-Bundesliga : Owschlagerinnen ohne Chance

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Bundesliga müssen die A-Juniorinnen des TSV zwei Heimniederlagen einstecken und warten weiter auf den ersten Sieg.

Allen Beteiligten war vor diesem Spieltag der Handball-Bundesliga der weiblichen Jugend A in Owschlag klar, dass es nach den Ausfällen wohl kaum etwas für die Gastgeberinnen zu bestellen geben würde. Trotz großen Kampfes gab es sowohl gegen die JSpG Halle/Magdeburg als auch gegen den TSV Bayer Leverkusen Niederlagen.

TSV Owschlag – JSpG Halle/Magdeburg 20:26 (12:15)

Gegen die Jugend-Spielgemeinschaft Halle/Magdeburg hatten man im Owschlager Lager insgeheim auf ersten Sieg in der Bundesliga gehofft, zumal man in Halle nur knapp mit 26:27 unterlegen war. Doch es wurde wieder nichts mit einem Erfolg. „Wir bringen uns leider häufig selbst um den Lohn“, haderte Owschlags Trainerin Hilke Obelöer. Dabei lief es in den ersten 25 Minuten recht gut. Bis dahin konnte sich kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen. Erst in der Schlussphase des ersten Durchgangs nutzten die Gäste die Owschlager Schwächen in der Defensive und nahmen eine 15:12-Führung mit in die Pause.

Hatten die Owschlagerinnen in der ersten Halbzeit noch die meisten Tore aus dem Rückraum erzielt, zeigte sich fortan, dass Jill Sievert allein auf weiter Flur stand. „Es machte sich deutlich bemerkbar, das seine so erfahrenen Spielerin wie die verletzte Raphaela Steffek fehlte“, erklärte Obelöer. Halle/Magdeburg nutzte die Chancen nun konsequent und setzte sich mit sieben Toren ab. Ein Rückstand, der nicht mehr aufzuholen war, auch wenn sich Owschlag in den letzten fünf Minuten zusammenriss und keinen Treffer mehr kassierte.

TSV Owschlag: Brudniok, Weiß – Sievert (12/5), Behrend (3), Frahm, Clausen (1), Delfs, Born, Kubat, Stachowski (1), Brandt, Glaser, Anderson (1), Meenke (2).

TSV Owschlag – Bayer Leverkusen 15:42 (5:19)

Die Voraussetzungen vor diesem Duell waren klar. „Leverkusen spielt in einer ganz anderen Liga. Die haben einen breit aufgestellten Kader. Wir haben eben nur zwei oder drei Spielerinnen dieser Klasse und wenn dann noch eine davon ausfällt, ist nichts zu machen“, sagte Hilke Obelöer. „Ich bin froh darüber, dass meine Spielerinnen nicht resigniert haben“, fand die Owschlager Trainerin, dass ihre Spielerinnen trotz des deutlichen Rückstandes Moral zeigten.

Lediglich in den ersten zehn Minuten konnte Owschlag dagegenhalten. Als sich Leverkusen dann von 7:3 auf 14:3 absetzte, war die Messe gelesen. „Wir starten meist wirklich gut, doch auf einmal ist ein Bruch im Spiel. Wir machen unnötige Fehler, weil wir verunsichert sind und zu ängstlich spielen“, so Obelöer, die auch in diesem Spiel Phasen erkannt hatte, in denen ihre Mädels zeigten, was sie können. So Mitte der zweiten Hälfte, als sie innerhalb von fünf Minuten fünf Treffer erzielten. „Uns fehlt aber die Konstanz“, lautete Obelöers Analyse. Leverkusen spielte über die gesamte Spielzeit auf einem hohen Niveau und spulte sein Programm am Ende souverän herunter.

TSV Owschlag: Brudniok, Weiß – Sievert (3), Behrend (5), Frahm (1), Clausen, Delfs (2), Born, Kubat, Stachowski (3), Brandt, Glaser, Anderson, Meenke (1).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen