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3. handball-Liga der Frauen : Owschlagerinnen müssen zum Tabellenführer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen des TSV Owschlag stehen vor einer hohen Hürde: Das Peetz-Team muss beim Tabellenführer TSV Travemünde antreten. Das Hinspiel verloren die Owschlagerinnen unglücklich mit 29:30.

Im Hinspiel zwischen dem TSV Owschlag und 1860 Travemünde ging es hoch her. Die Begegnung in der 3. Handball-Liga der Frauen hatte mächtig Pfeffer: Dramatik, Hektik, knifflige Entscheidungen und am Ende ein Protest gegen die Wertung der Partie, weil eine Travemünderin mit einer Schiene am Finger auflief. Nach 60 Minuten mussten sich die Owschlagerinnen dem aktuellen Tabellenführer knapp mit 29:30 geschlagen geben. Der Protest wurde nicht weiter verfolgt. Trainer Rainer Peetz nannte sein Team gar den moralischen Sieger. Am Sonntag (15 Uhr) reist der TSV zum Rückspiel nach Lübeck-Travemünde.

Aufgrund der Ereignisse in der Hinrunde von einem Hassduell zu sprechen, wäre jedoch maßlos übertrieben. „Es gibt keine Berührungspunkte mit dem Gegner. Für uns ist es ein Spiel wie jedes andere auch“, betont Peetz. Unter normalen Umständen dürften es die Owschlagerinnen (7.) schwer haben beim Spitzenreiter. Die Saison hat Spuren hinterlassen im TSV-Kader. „Uns fehlen momentan einige Körner“, bestätigt Peetz. Torjägerin Franziska Peters (verletzt) wird sogar ganz fehlen.

Zu verlieren haben die Peetz-Mädels jedoch nichts mehr. Der Druck liegt bei Travemünde. Noch ist das Team von Trainer Thomas Kruse nicht durch. Zwei Spieltage vor Toresschluss hat der Klassenprimus zwar komfortable drei Punkte Vorsprung auf den Zweiten aus Leipzig. Die Owschlagerinnen wollen das Meisterschaftsrennen aber weiter spannend halten. „Unser Ziel ist es, Travemünde zu ärgern. Das ist das Reizvolle an der Aufgabe“, unterstreicht Peetz.

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