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3. Handball-Liga der Frauen : Owschlagerinnen müssen sich nach harten Kampf geschlagen geben

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nichts war's mit dem dritten Auswärtssieg in Folge für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Owschlag. Beim Tabellenzwölften Grün-Weiß Schwerin kassierten die dezimierten Owschlagerinnen nach hartem Kampf eine 27:32 (10:14)-Niederlage.

Nichts war's mit dem dritten Auswärtssieg in Folge für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Owschlag. Beim Tabellenzwölften Grün-Weiß Schwerin kassierten die dezimierten Owschlagerinnen nach hartem Kampf eine 27:32 (10:14)-Niederlage. Im letzten Spiel der Hinrunde musste die Mannschaft von Trainer Rainer Peetz die sechste Saisonpleite einstecken. Die Weihnachtstage und den Jahreswechsel verbringt der TSV mit 14:12 Punkten auf dem sechsten Rang – eine Platzierung, mit der man unterm Strich zufrieden sein kann.

Peetz machte seiner jungen Truppe keine Vorwürfe. „Wir haben uns zwar Fehler geleistet, aber die waren größtenteils der Jugend geschuldet.“ Seine acht Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen hätten immer wieder toll ins Spiel zurückgefunden. Kurz vor dem Seitenwechsel lag der TSV bereits mit 8:14 zurück. In der 49. Minute egalisierte dann die siebenfache Torschützin Franziska Peters per Strafwurf zum 22:22. Peters war es auch, die sechs Minuten später zum 27:27 traf. Im Owschlager Lager keimte Hoffnung auf, etwas Zählbares aus Mecklenburg-Vorpommern mitzunehmen. Doch die Schlussphase gehörte schließlich den Gastgeberinnen. Auf Owschlager Seite zündeten diesmal die Routiniers nicht so, wie es sich der Trainer gewünscht hätte. Peetz: „Unsere Leistungsträgerinnen hatten einen gebrauchten Tag erwischt, was aber verständlich ist nach so einer harten Hinrunde.“

An der Schiedsrichter-Leistung hatte Peetz diesmal nichts auszusetzen. Etwa eine erste Reaktion auf die postalische Bitte des Schiedsrichter-Ausschusses, den Ansatz bei der Beurteilung der Unparteiischen zu überdenken? Zur Erklärung: Die Bewertungen, die die Vereine nach jedem Spiel anfertigen, liegen laut Schiedsrichterwart Wolfgang Jamelle beim TSV Owschlag deutlich unter denen der anderen Vereine in der 3. Liga. Peetz wollte dazu keinen Kommentar abgeben, findet es jedoch nach eigener Aussage „erstaunlich“, dass solch Internas an die Öffentlichkeit gelangen. Peetz: „Zumal ich die Schiedsrichter gar nicht bewerte, sondern unser 2. Vorsitzender Jens Stolley.“ Ohnehin habe er in dieser Saison „nur dreimal öffentlich Schiedsrichterleistungen kritisiert“.

TSV Owschlag: Fasold, Becker, Wichelmann – Stolley (6), Zadow (4), Ewert (2), Peters (7/1), Küppers (1), Sievert (5), Behrend (1), Rohwer (1).

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