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Handball, 3. Liga : Owschlagerinnen auf der Suche nach Konstanz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen trifft der TSV Owschlag in eigener Halle auf den Buxtehuder SV II. Owschlags Trainer Rainer Peetz fordert in den vier Spielen bis zur Winterpause noch zwei Siege.

Die Handballerinnen des TSV Owschlag stehen unter Druck. In ihrem Heimspiel gegen den Buxtehuder SV II sollte am Sonnabend (17 Uhr) möglichst ein Sieg herausspringen, andernfalls rückt die Abstiegszone der 3. Liga Nord laut TSV-Trainer Rainer Peetz bedrohlich nahe. „Wir sind in der Pflicht, konstanter zu spielen und die zwei Punkte einzufahren“, fordert der Coach.

Ob den Owschlagerinnen tatsächlich droht, ganz unten hineinzurutschen, bleibt abzuwarten. Bis das passiert, müssten die Kellerkinder Vechta, Schwerin, Altlandsberg und Frankfurt anfangen zu punkten. Gleichzeitig müsste der TSV eine gnadenlose Niederlagen-Serie hinlegen. Ein Szenario, das eher unwahrscheinlich erscheint. Gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte hat die Peetz-Truppe (9:9 Punkte) bislang gut ausgesehen. Auch der BSV II ist in südlichen Tabellengefilden angesiedelt. Doch Peetz warnt: „Es gibt keine Laufkundschaft in der dritten Liga.“

Die Buxtehuderinnen haben sich im Sommer völlig neu aufgestellt. Alte Hasen verließen die Mannschaft, junge Talente kamen hinzu. Sechs Punkte haben sie schon eingesammelt. Selbst Tabellenführer Werder Bremen brachten sie vor zwei Wochen an den Rand einer Niederlage. „Es ist eines der wenigen Spiele in der Saison, in der wir die routiniertere Mannschaft stellen“, stellt Peetz fest.

Zum Kader der Buxtehuder Reserve gehören sieben Spielerinnen, die noch in der A-Jugend aktiv sind. Owschlag darf sich glücklich schätzen, dass Emily Bölk nicht dazugehört. Die 16-jährige Tochter der früheren Nationalspielerin Andrea Bölk spielt beim BSV in der A-Jugend-Bundesliga. Sie gilt als Jahrhundert-Talent. Regelmäßig steht Bölk auch im Kader der Bundesliga-Frauen, erzielte am vergangenen Wochenende im Europapokal gegen Amsterdam zehn Tore. „Ich würde sie gerne mal spielen sehen, aber für uns ist es von Vorteil, wenn sie am Sonnabend nicht dabei ist“, sagt Peetz mit einem Schmunzeln.

Zwei Siege aus den letzten vier Partien in diesem Jahr fordert der Trainer von seiner Mannschaft. Eine machbare Aufgabe angesichts der Gegner, die noch kommen. Auf Buxtehude folgen Schwerin, Frankfurt und Oyten. Peetz: „Wir sind heiß, uns zu profilieren.“

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