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3. Liga der Frauen : Owschlager Rumpf-Team lässt sich nicht schrecken

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit großen Personalproblemen empfangen die Handballerinnen des TSV heute Spitzenreiter aus Travemünde.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 23:57 Uhr

Auf dem Zahnfleisch robben die Handballerinnen des TSV Owschlag ins Spitzenspiel gegen 1860 Travemünde, Tabellenführer in der 3. Liga Ost. Nur acht Feldspielerinnen haben sich fit gemeldet. Die Owschlager „Reste-Rampe“ will trotzdem zu Hause das Unmögliche möglich machen. Ein Sieg wäre eine kleine Sensation. Anwurf in der Owschlager Halle ist heute um 17 Uhr. „Das Spiel kommt zwar nicht zur rechten Zeit. Dennoch werden wir uns teuer verkaufen, chancenlos sind wir nicht. Aber wenn wir einen Punkt mitnehmen wollen, muss bei uns alles passen und Travemünde einen schlechten Tag erwischen“, so die Einschätzung von Trainer Rainer Peetz.

Seine Mannschaft stellt sich von alleine auf. Fast schon vergessen, aber mit Kathrine Buss Nielsen, Fabiane Voss und Alina Wollborn fallen gleich drei Spielerinnen aus verschiedenen Gründen die komplette Saison aus. Hinzu kommen die verletzten Raphaela Steffek und Alke Trceziok. Da Levke Rohwer wie vereinbart vorrangig für die HSG Kropp/Tetenhusen auf Torejagd geht, bleiben die erwähnten acht Akteure, die Travemünde heute das Fürchten lehren wollen. Schwer wird es. Die Raubmöwen verfügen über herausragende Individualisten, darunter mit Junioren-Nationalspielerin Franziska Haupt und der jungen Dänin Frederikke Buhl Lærke zwei echte Ausnahmekönner.

Der Zweitliga-Absteiger schickt sich an, auf direktem Weg in Deutschlands zweithöchste Spielklasse zurückzukehren. Unschlagbar ist die Mannschaft von Chefcoach Thomas Kruse dennoch nicht. Das haben der Buxtehuder SV und die TSG Wismar bewiesen – ein Fünkchen Hoffnung für den TSV Owschlag.
Allerdings störte „Xaver“ die Vorbereitung auf das Duell mit dem Tabellenführer. Die Gemeinde sperrte am Donnerstagabend die Halle. „Wir hätten angesichts des Orkans ohnehin auf die Einheit verzichtet“, berichtet Peetz. Seine Taktik ist der Coach schon am Mittwoch losgeworden. Sie lautet: alles oder nichts. Seine Spielerinnen hätten nichts zu verlieren. „Wir gehen in die Partie wie in ein K.O.-Spiel, in dem alles passieren kann“, bekundet Peetz.

Helfen könnten die Zuschauer. Der TSV Owschlag baut auf seine Fans. Vielleicht kriegen die Raubmöwen vor einem fremden phonstarken Publikum die Flatter.

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