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Handball-Landesliga : Owschlager Reserve vor dem Abstieg

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach der 19:30-Niederlage gegen Kremperheide/Münsterdorf ist der TSV auf Schützenhilfe angewiesen

Mit einem glücklichen 20:19 (11:8)-Erfolg im Derby der Handball-Landesliga der Frauen beim TSV Alt Duvenstedt verteidigte die HSG Fockbek/Nübbel die Spitzenposition und hält weiter Kurs in Richtung Meisterschaft und Aufstieg. Im Kampf um den Klassenerhalt erlitt der TSV Owschlag II einen weiteren derben Rückschlag. Bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf gab es eine deutliche 19:30 (8:13)-Niederlage. Dagegen schöpft die HSG 91 Nortorf nach dem 29:24 (15:11) über Schlusslicht HSG Eider Harde II neue Hoffnung. Nortorf schloss durch den Sieg bis auf einen Punkt zur Owschlager Reserve auf. Doch die HSG 91 hat ein „hammerhartes“ Restprogramm und muss in den letzten drei Spielen noch gegen die Spitzenteams der Liga antreten. Das Owschlager Programm im Saisonendspurt lässt zumindest Hoffnung auf den Verbleib in der Landesliga zu, falls es nicht mehr als die Regelabsteiger gibt. Die Owschlagerinnen haben auf dem zehnten Tabellenplatz nun schon fünf Punkte Rückstand auf den rettenden neunten Rang. Bei noch ausstehenden drei Spieltagen wird das eine ganz schwere Aufgabe, die aus eigener Kraft nicht mehr zu schaffen ist.

HSG Kremperheide/Münsterd. – TSV Owschlag II 30:19 (13:8)
So wird es im Abstiegskampf ganz schwer für den TSV Owschlag II. Trainer Klemens Propf sprach vom schlechtesten Saisonspiel seiner Mannschaft. „Wir sind deutlich unter unseren Möglichkeiten geblieben“, erkannte der Owschlager Coach deutliche Schwächen im Angriff. Neben den spielerischen Mängeln haderte er dann auch noch mit Fortuna. „Wir hatten kein Glück und dann kam in einiges Situationen auch noch Pech dazu“, fasste Propf das Geschehen zusammen. Dabei stand seine Deckung gar nicht so schlecht, konnte aber die Fehler, die vorne gemacht wurden, zumeist nicht kompensieren. Der Gastgeber kam immer wieder nach Ballverlusten zu Gegenstößen und damit zu einfachen Toren. Besonders in der Zeit nach dem Wechsel lief bei den Owschlagerinnen nichts mehr. Von 8:13 fiel die TSV-Reserve auf 9:21 zurück.

Tore für den TSV Owschlag II: Herklotz (7), Gehl (6), Greinke (3), Stachowski (2), Groß (1).

TSV Alt Duvenstedt HSG Fockbek/Nübbel 19:20 (8:11)
Alt Duvenstedt musste arg gehandicapt in dieses Spiel gehen. Neben den verletzten Britta Müller und Daniela Hinz musste der TSV kurzfristig auch noch auf Geske Goetzin und Marleen Schlimbach verzichten. „Wir haben uns mit unserem „letzten Aufgebot“ toll geschlagen und dem Spitzenreiter hartnäckigen Widerstand entgegengesetzt“, meinte TSV-Spielerin Kerstin Müller. Mit voller Besetzung wäre ihrer Ansicht nach an diesem Tag durchaus mehr drin gewesen. Von einem glücklichen Sieg sprach demnach auch Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt. Seine Mannschaft bestimmte ab Mitte der ersten Halbzeit das Geschehen, baute die Führung über 11:8 zur Pause auf 16:11 (43.) aus. „Wir haben dann aber zu viele technische Fehler gemacht und uns halbherzige Würfe genommen“, monierte Heldt. Seine Spielerinnen warfen Duvenstedts Torfrau Marie Katzberg beinahe noch zur Matchwinnerin. Fast wären die Gastgeberinnen durch ihre Paraden wieder ins Spiel zurückgekommen und kämpften sich bis auf 19:20 heran. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Kiehn (6), Drews (3), Schütt (3), Ramm (3), Schröder (2), Sell (1), K. Müller (1).

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Kurbjuhn (5), Scheller (5), Imme (3), Witt (2), Stolley (2), Schindlbeck (1), Sievers (1), Kock (1).

HSG 91 Nortorf – HSG Eider Harde II 29:24 (15:11)
„Wir haben phasenweise richtig schönen Tempo-Handball gespielt“, war HSG 91-Trainer Mario Schlüter hochzufrieden mit dem Auftritt seines Teams, auch wenn es anfangs der zweiten Halbzeit ein wenig unkonzentriert wirkte, und die Gastgeberinnen in einigen Situationen die falschen Entscheidungen trafen. „Unser Sieg geriet allerdings nie in Gefahr“, so der Coach weiter. Bei der HSG Eider Harde II vermisste Trainer Robert Wichmann entschlossene Abschlüsse. Seine Mannschaft leistete sich den Luxus lediglich zwei von sieben Siebenmetern zu verwandeln. „Wir sind schon Ende der ersten Halbzeit entscheidend in Rückstand geraten“, haderte der Eider-Coach. Der Rückstand sollte nach dem Wechsel nicht knapper werden, und als dann in den letzten zehn Minuten wieder einmal die Kräfte schwanden, war die endgültige Entscheidung gefallen. Die Gastgeber zogen von 24:20 auf 29:24 davon.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Hildebrandt (8), Wettzel (5), K. Fock (5), Stoffers (4), Albrecht (2), Voss (2), Wollny (2), Clausen (1).

Tore für die HSG Eider Harde II: M. Meier (5), Holling (4), Horn (4), Harbeck (3), Frahm (3), Harms (2), Gerdt (2), J. Meier (1).

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erstellt am 24.Feb.2015 | 05:44 Uhr

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