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JugendhandbaLl-Oberliga : Owschlager A-Juniorinnen feiern wichtigen Sieg im Kellerduell

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach langer Durststrecke gelang dem TSV Owschlag in der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A endlich mit dem 27:26 im Kellerduell gegen den Elmshorner HT ein wichtiger Sieg.

So langsam kommt die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A in Fahrt. Beim Tabellenvorletzten SG Hamburg-Nord holte das Team von Trainer Thorsten Hornig einen 34:21-Erfolg. „Nur schade, dass jetzt eine längere Pause kommt“, meinte Hornig, der hofft, die Form konservieren zu können. Erfolge gab es auch für die beiden Rendsburger Teams bei der weiblichen Jugend A. Die HSG Fockbek/Nübbel setzte sich beim MTV Herzhorn sicher mit 28:21 durch. Nach langer Durststrecke gelang dem TSV Owschlag endlich mit dem 27:26 im Kellerduell gegen den Elmshorner HT ein wichtiger Sieg. Die erwartete Niederlage musste dagegen die HSG Hohn/Elsdorf bei der männlichen Jugend B hinnehmen. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt hieß 26:34.

Männliche Jugend A
SG Hamburg Nord – HSG Schülp/W’feld/RD 21:34 (9:20)

Den Grundstein für den Erfolg legten die Gäste mit einer aufopferungsvollen Deckungsarbeit sowie einem überragenden Keeper Ole Petersen dahinter. „Die Hamburger fanden eigentlich nie ein geeignetes Mittel, um unsere Abwehr zu knacken, auch wenn es für die SG in der zweiten Halbzeit dann etwas besser lief“, resümierte HSG-Coach Thorsten Hornig. Die schnelle 5:0-Führung bauten die Gäste bis zur Pause auf 20:9 aus. 23:13 (40.) und 32:20 (55.) waren weitere Stationen auf dem Weg zum 34:21-Sieg.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: O. Petersen, Oviedo - Bünger (1), N. Petersen, Stangier (5), Hartwig, Hornig (6), Hell (7), Stump (4), Meyer (1), Strehlow (2), Sawitzki (2), Lange (4), Zeyn (2).


Weibliche Jugend A
MTV Herzhorn – HSG Fockbek/Nübbel 21:28 (11:14)

Die HSG Fockbek/Nübbel kam nur schwer ins Spiel. „Herzhorn stellte uns mit immer neuen Abwehrformationen immer wieder vor neue Aufgaben“, war HSG-Trainer Reiner Heldt froh, als sich nach dem 10:5 (14.) so langsam die Nervosität bei seiner Mannschaft legte. Über 13:8 erspielte sich die HSG eine 14:11-Führung. Nach dem Wechsel kämpfte sich der Gastgeber heran. Beim 18:16 (48.) drohte die Partie zu kippen. Heldt: „Wir haben uns zwischenzeitig Pausen geleistet, in der nichts so richtig lief.“ Doch seine Mannschaft fing sich wieder rechtzeitig und kam über 22:18 (51.) letztlich zu einem souveränen 28:21-Erfolg.

HSG Fockbek/Nübbel: Holz - Imme (1), Lutz, Stolley (2), Benthien (1), Kurbjuhn (1), Shala (3), Ohm (2), Jacob (1), Ruge (8), Gröschler (1), Sass, Schneider (8), Ehlers.


TSV Owschlag – Elmshorner HT 27:26 (10:12)

Der Erfolg der Owschlagerinnen war teuer erkauft. Kurz vor dem Ende verletzte sich Karina Delfs und wird wahrscheinlich am kommenden Wochenende in der Bundesligarunde fehlen. Der TSV ging zwar mit 9:4 in Führung, doch plötzlich war ein Bruch im Owschlager Spiel. „Es lief nichts mehr und man hat sofort wieder die Verunsicherung in der Mannschaft gespürt“, sagte TSV-Trainerin Hilke Obelöer. Elmshorn nutzte die Chance, drehte die Partie und führte zur Pause mit 12:10. „Es fehlte an Mut im Angriff. Aber dennoch haben wir den Kopf nie hängen lassen“, meinte Obelöer. Ihre Mannschaft fand über den Kampf wieder ins Spiel zurück. Der Lohn war eine 26:25-Führung. In einer dramatischen Schlussphase avancierte Lea Clausen, die zuvor unglücklich agierte, zur Matchwinnerin. Nach dem Elmshorner Ausgleich zum 26:26 erzielte die eingewechselte Clausen den umjubelten Siegtreffer.

TSV Owschlag: Brudniok – D. Kubat, K. Delfs (7), Meenke (5), Tams, F. Delfs, Behrend (12), Brandt, Weiß, Clausen (2), Glaser (1), Born, Anderson, Frahm.



Männliche Jugend B
HSG Hohn/Elsdorf – SG Flensburg-Handewitt 26:34 (15:18)

„Wir wollten eine couragierte Leistung zeigen. Das ist uns gelungen“, freute sich HSG-Trainer Thore Kuhrt über den Einsatzwillen und den Kampfgeist, den seine Mannschaft gegen den Topfavoriten aus Flensburg an den Tag legte. „Wir haben in der Deckung die SG vor einige Probleme gestellt und im Angriff oft die richtigen Entscheidungen getroffen“, konnte seine HSG, so berichtete Kuhrt, bis zum 10:10 mithalten. Erst dann setzte sich die SG auf 17:10 ab, doch die HSG verkürzte bis zur Pause auf 15:18 und kämpfte sich gleich nach dem Wechsel auf 18:19 heran. Danach schwanden bei der HSG die Kräfte, es fehlten die Alternativen auf der Bank. Flensburg-Handewitt setzte sich auf 27:19 ab und sorgte damit für die Vorentscheidung.

HSG Hohn/Elsdorf: Peters, Ehlers, Warnecke - Rohwer (4), Feige (2), Kock (2), B. Claußen, N. Claußen (1), Fröhlich (5/2), Nobiling, Mumm (9), Lausch (1), Bartsch (2/1), Ahrendt.

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