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Jugendhandball : Owschlag zeigt sein anderes Gesicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die weibliche Jugend A des TSV bezwingt Ratekau mit 28:19. Die Hohner B-Junioren feiern zweiten Saisonsieg.

Nach der Auftaktniederlage im Kreisderby der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A bei der HSG Fockbek/Nübbel zeigte der TSV Owschlag im Heimspiel gegen den hoch eingeschätzten TSV Ratekau diesmal ein ganz anderes Gesicht. Die Owschlagerinnen setzten sich am Ende souverän mit 28:19 durch. Nicht so gut lief es für die HSG Fockbek/Nübbel. Sie unterlag bei der HSG Handewitter SV/TSV Nord deutlich mit 18:35. Eine Niederlage musste auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg bei der männlichen Jugend A hinnehmen. Bei der HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve unterlag das Team von Thorsten Hornig mit 33:35. Erfolgreich kehrte dagegen die männliche Jugend B der HSG Hohn/Elsdorf von der Bramstedter TS zurück. Die HSG gewann 27:23 und setzt sich in der Spitzengruppe fest.

Weibliche Jugend A

TSV Owschlag – TSV Ratekau 28:19 (11:9)

„Für uns war es ein ganz wichtiger Erfolg, der uns für die kommenden Aufgaben in der Bundesligarunde zuversichtlich macht“, freuten sich die Trainer der Gastgeber Jens Meves und Hilke Obelöer. Die Partie gegen den TSV Ratekau, deren junger Jahrgang zuletzt im Final Four um die Deutsche Meisterschaft der B-Jugend stand, war bis zum 16:13 (46.) umkämpft. In der Folgezeit ließ die starke Abwehr der Gastgeber mit der gut aufgelegten Svenja Brudniok dahinter nur noch wenig zu. „Wir wurden immer dominanter“, sprach das Trainerduo von einer „Hammerleistung mit Luft nach oben.“ Mit vier Toren in Folge zum 20:13 bog der TSV Owschlag auf die Zielgerade ein und ließ den Gästen, die langsam resignierten, keine Chance mehr.

TSV Owschlag: Brudniok – C. Frahm (1), Behrend (6), Steffek (8/3), Meenke (1), Stachowski (2), Sievert (7/2), Born, Kubat, Brandt, Anderson (1), N. Frahm (1), Delfs (1).

HSG Handewitter SV/TSV Nord – HSG Fockbek/Nübbel 35:18 (12:9)

„Wir haben es eine Halbzeit lang geschafft, den Favoriten zu ärgern. Im zweiten Spielabschnitt hatten wir nichts mehr entgegenzusetzen“, gestand Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt ein. Nach dem 4:4 konnten die Gäste zwar nicht verhindern, dass die Gastgeber sich langsam absetzten, doch bis zur Pause hielt Fockbek/Nübbel dagegen. „Der Start in die zweite Halbzeit ging dann aber voll daneben“, ärgerte sich Heldt, der mit ansehen musste, wie die Gastgeber das Tempo erhöhten. Handewitt/Nord nutzte jetzt jeden Fehler eiskalt aus und zog schnell auf 19:10 (39.) davon. „Danach ließen meine Spielerinnen ein wenig die Köpfe hängen. Handewitt/Nord nutzte diese Schwäche und baute die Führung auf 35:18 aus“, gab es nach Aussage von Heldt nichts mehr zu holen.

HSG Fockbek/Nübbel: Holst, Koch – Imme (6), Stolley (1), Lutz, Kurbjuhn, Shala, Ohm (1), Jacob (2), Ruge (3), Sass, Schneider (6/4), Ehlers.

Männliche Jugend A

HSG Weddingstedt/H./D. – HSG Schülp/W’feld/RD 35:33 (17:13)

„Wir haben uns heute sehr schwer getan. In den ersten 50 Minuten war aber auch viel Pech dabei. Jeder Abpraller kam zum Gegner und wurde genutzt“, sagte Gäste-Trainer Thorsten Hornig. Von Beginn an lief seine Mannschaft einer Führung der Gastgeber hinterher. In der 17. Minute stand es 12:6 für Weddingstedt, doch zur Pause kämpfte sich die HSG auf 13:17 heran. Im zweiten Spielabschnitt schien beim 17:28 (45.) die Partie entschieden. „Wir haben dann die Abwehr umgestellt und die beiden stärksten Spieler des Gegners kurz genommen“, erklärte Hornig. Dieser Schachzug brachte seine Mannschaft wieder zurück ins Spiel. Beim 30:31 (56.) hatten die Gäste die Chance zum Ausgleich, vergaben sie aber. In den letzten Minuten rettete Weddingstedt die knappe Führung über die Zeit.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: O. Petersen, Oviedo – N. Petersen, Zayn (3), Hartwig, Hornig (9), Hell (5), Stump (1), Meier (7), Sawitzki (4), Lange (2), Bünger, Strehlow (2).
 

Männliche Jugend B

Bramstedter TS – HSG Hohn/Elsdorf 23:27 (9:14)

„Über weite Strecken haben wir toll gespielt. Leider hatten wir Mitte der zweiten Halbzeit einen Durchhänger“, resümierte Hohn/Elsdorfs Coach Thore Kuhrt. In der ersten Halbzeit stand die Abwehr der HSG sicher. Über 8:3 und 12:6 spielte die HSG eine 14:9-Führung zur Pause heraus. Im zweiten Durchgang bauten die Gäste den Vorsprung auf 20:12 aus. In der Folgezeit verlor das Kuhrt-Team aber den Faden und die Bramstedter konnten auf 20:24 verkürzen. Diesen Vier-Tore-Vorsprung ließ sich Hohn/Elsdorf aber nicht mehr entreißen.

HSG Hohn/Elsdorf: Peters, Ehlers – Rohwer (2), Feige (7), Kock (2), M. Clausen (2), Fröhlich (1), Nobiling, Mumm (8), Lausch (1), Bartsch (1), Bruhn (3).

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