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Schulausschuss : Owschlag sucht einen Schulleiter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Stelle des Schulleiters für die Grundschule mit auslaufender Regionalschule wird ausgeschrieben. Die Schulleitung ist zurzeit kommissarisch besetzt. Ein Ausschuss trifft die Wahl.

Andreas Lettau ist kommissarischer Schulleiters der Grund- und Regionalschule in Owschlag. Zu Beginn des Schuljahres hat Lettau das Amt übernommen, da der bisherige Schulleiter Norbert Czysewski versetzt wurde. „Ich bemühe mich sehr, eine angenehme Atmosphäre für Kinder und Lehrer zu schaffen“, erklärte Lettau. Unterstützt wird er von Ulf Gutowski, der als stellvertretender Leiter auch kommissarisch fungiert.

Owschlags Bürgermeisterin Christiane Ostermeyer, die in der konstituierenden Sitzung des Schulausschusses Hüttener Berge als Vorsitzende wiedergewählt wurde, übergab die Aufgaben der Schulleitung bei dieser Gelegenheit offiziell. Ihr Stellvertreter wurde Detlef Kroll (Bürgermeister in Ahlefeld-Bistensee).

Die Stelle des Leiters der Grundschule mit auslaufender Regionalschule (eine 5. Klasse wurde in diesem Jahr nicht mehr aufgenommen) wird ausgeschrieben und ein Schulleiterwahlausschuss, bestehend aus zehn Vertretern des Schulkörpers, fünf Vertretern des Lehrkörpers und fünf Vertretern der Elternschaft gebildet. Der Schulausschuss beschloss die Zusammensetzung des Schulkörpers wie folgt: fünf Vertreter aus Owschlag, drei aus Brekendorf und zwei Mitglieder aus weiteren Schulträgergemeinden. Hier wurden Detlef Kroll und Hans Ulrich (Bürgermeister in Damendorf) benannt.

„Wir wollen die Stelle so schnell wie möglich besetzt haben und deshalb wollen wir dem Amtsausschuss möglichst zeitnah die Namen der Mitglieder des Schulleiterwahlausschusses nennen können“, erklärte Amtsdirektor Andreas Betz.

Nach kurzer Beratung stimmte der Ausschuss dem Entwurf des Schulentwicklungsplanes des Kreises Rendsburg-Eckernförde zu. Längere Diskussionen gab es über den Investitionskostenanteil an den Schulkostenbeiträgen für 2012. Da die Rechtsgrundlage für das Jahr fehlt, entschied der Ausschuss, erst einmal pro auswärtig beschultem Schüler 125 Euro (wie bisher üblich) zu zahlen. Wenn Schulen glaubhaft nachweisen könnten, dass Mehrbedarf bestehe, werde der tatsächliche Kostenfaktor ermittelt und gegebenenfalls nachgebessert. Für dieses Jahr ist die Rechtslage dann wieder klar: 250 Euro müssen pro auswärtig unterrichtetem Kind aufgebracht werden.

Der neuen Sporthallenboden der Schule Ascheffel ist laut Bericht um 6 000 Euro höher ausgefallen als geplant, da aus Sicherheitsgründen der Prallschutz umlaufend verlegt werden musste. Die Gesamtkosten betragen damit 46 000 Euro.
Auch die Mehrzweckhalle in Owschlag benötige in absehbarer Zukunft einen neuen Hallen-Schonboden, erklärte Christiane Ostermeyer, die den Schulausschusses damit auf eine größere Ausgabe im kommenden Haushalt vorbereitete.

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