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Handball – 3. Liga : Owschlag mit voller Kapelle zum Schlusslicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Endlich einmal kann TSV-Trainer Rainer Peetz aus dem Vollen schöpfen und reist mit 14 Spielerinnen nach Brandenburg.

shz.de von
erstellt am 16.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Wann konnte der TSV Owschlag in dieser Saison schon mal die quantitativ besser aufgestellte Mannschaft ins Rennen schicken? Für Rainer Peetz, Trainer der Drittliga-Handballerinnen, war es ein ungewohntes Gefühl am vergangenen Wochenende. 13 Spielerinnen standen ihm gegen einen Oschatzer Minikader zur Verfügung. Morgen, im Auswärtsspiel beim immer noch sieglosen Schlusslicht SV 63 Brandenburg-West (Anpfiff: 16 Uhr), kann der TSV mit Fug und Recht behaupten, nicht nur den zahlenmäßig besseren, sondern auch den qualitativ höherwertigen Kader aufzubieten. Peetz hat die Qual der Wahl.

Erstmals wird es richtig voll auf der Auswechselbank. Der Coach hat eine komplette Mannschaft beisammen. Verletzt sich oder wird nicht noch eine Spielerin auf den letzten Metern krank, darf Peetz 14 Namen in den Spielberichtsbogen eintragen: Sophie Fasold, Janine Becker, Johanna Wichelmann, Raphaela Steffek, Greta Stolley, Kira Meenke, Jill Sievert, Alke Trceziok, Franziska Peters, Svenja Zadow, Anita Ewert, Jenny Behrend, Jaqueline Küppers und Levke Rohwer. Letztere ist dabei, weil ihr Stammverein HSG Kropp/Tetenhusen bereits am Samstag ran muss.

Der Tabellenfünfte geht als klarer Favorit in die Partie. Selbst wenn nicht alle Spielerinnen hundertprozentig fit sind, alles andere als zwei Auswärtspunkte wäre eine herbe Enttäuschung. „Wir wollen nicht die erste Mannschaft sein, die in Brandenburg einen doppelten Punktverlust erleidet“, unterstreicht Peetz die Ambitionen seiner Mannschaft. Die schöne weiße Weste in der Rückrunde soll nicht ausgerechnet von der roten Laterne besudelt werden. Nach dem Jahreswechsel haben die Owschlagerinnen eine makellose Serie von vier Siegen in Folge hingelegt. In der Tabelle hat sich der TSV hinter dem Spitzenquartett auf Platz fünf eingenistet.

Peetz wäre nicht er selbst, wenn er nicht noch eine Warnung an seine Mannschaft richten würde: „Man hat gegen Oschatz in den letzten fünfzehn Minuten gesehen, was wir schaffen können, wenn wir alles in die Waagschale werfen. Wenn wir das nicht tun, bekommen wir gegen jeden Gegner in der Liga Probleme. Siehe die ersten fünfundvierzig Minuten gegen Oschatz.“ Dann könnte sein Team selbst beim Schlusslicht ins Stolpern geraten.

Hinweis: Fans, die ihre Mannschaft im Teambus begleiten wollen, kommen um 8.50 Uhr zum Owschlager Bahnhof oder um 9.25 Uhr zum Citti-Parkplatz nach Kiel.

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