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3. handball-Liga der Frauen : Owschlag kassiert erste Saisonniederlage

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Liga unterlagen die Handballerinnen des TSV Owschlag beim SHV Oschatz mit 26:33.

Die Bäume wachsen für den TSV Owschlag in der 3. Handball-Liga der Frauen nicht in den Himmel. Am Sonnabend kassierte das Team von Trainer Rainer Peetz nach drei Auftaktsiegen hintereinander die erste Saisonniederlage. In Sachsen beim bislang sieglosen SHV Oschatz unterlagen die Owschlagerinnen mit 26:33 (13:18). „Wir waren mental nicht auf der Höhe, haben zu kopflos agiert. An diesem Spiel kann man gut sehen, wie wertvoll die sechs Punkte sind, die wir schon geholt haben“, analysierte Peetz.

Den Owschlagerinnen war anzumerken, dass ihnen eine lange Busfahrt in den Knochen steckte. Um 7 Uhr morgens stieg die Truppe in Owschlag in den Bus, achteinhalb Stunden später stieg sie vor der Oschatzer Rosentalhalle aus. In der vergangenen Saison fuhr der TSV noch einen Tag vor dem Anpfiff nach Oschatz und holte ein Unentschieden. „Jetzt kann man diskutieren, ob wir wieder einen Tag vorher hätten losfahren können. Aber wir haben uns anders entschieden“, so Peetz. Der Coach musste mitansehen, wie seine Mannschaft vor allem in der Defensive keinen Zugriff auf das Spiel bekam. „Abwehr und Torwart haben diesmal nicht stattgefunden“, kritisierte Peetz. Nur bis zur 10:8-Führung in der 20. Minute konnte der TSV mithalten. Rückraum-Schützin Franziska Peters hatte mit fünf Toren in der Anfangsphase maßgeblichen Anteil daran. Erst als die Gastgeberinnen auf die Idee kamen, Peters jemanden auf die Füße zu stellen, klappte bei den Gästen nicht mehr viel. Peetz: „Wir haben zu viele Einladungen in der Abwehr ausgesprochen. Die Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, konnten wir nicht umsetzen.“

Drei Oschatzerinnen führten den TSV vor: Doreen Wiersma (9 Tore), Josephine Hessel (8) und Carmen Schneider (8) setzten den Gästen zu. „Diese drei Akteure waren überragend“, räumte Peetz ein. Owschlag bäumte sich beim 17:20 (35.) ein letztes Mal auf. Danach war es vorbei mit der Herrlichkeit. Alleine die eingewechselte Torhüterin Johanna Wichelmann verhinderte in den letzten zehn Minuten eine höhere Niederlage.

TSV Owschlag: Fasold, Wichelmann - Ewert (4), Stolley (5/2), Peters (8/2), Trceziok, Zadow (3), Küppers, Sievert (3), Jensen, Behrend (2), Rohwer, Steffek (1), Wollborn.

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