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Handball-Landesliga der Frauen : Owschlag II nach 17:30-Debakel wieder Tabellenletzter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TSV Owschlag II hat sich mit einer Niederlage in die Weihnachtspause in der Handball-Landesliga der Frauen verabschiedet. Bei der HSG Holstein/Kronshagen II verlor das Team von Trainer Sönke Marxen mit 17:30 (10:12).

Der TSV Owschlag II hat sich mit einer Niederlage in die Weihnachtspause in der Handball-Landesliga der Frauen verabschiedet. Bei der HSG Holstein/Kronshagen II musste das Team von Trainer Sönke Marxen mit 17:30 (10:12) eine deutliche Schlappe hinnehmen und fiel vorerst wieder auf den letzten Platz hinter den MTV Dänischenhagen zurück. Nur wenn die HSG Fockbek/Nübbel heute (19 Uhr) mit zehn Toren oder mehr gegen den MTV gewinnt, gibt die Owschlager Reserve die rote Laterne wieder an Dänischenhagen ab. Ganz andere Ziele hat der TSV Alt Duvenstedt, der mit einem Sieg bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen (heute, 18 Uhr) Platz zwei verteidigen will. Um Punkte gegen den Abstieg geht es im Derby zwischen Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und der HSG Hamdorf/Breiholz (heute, 18.45 Uhr).

HSG Holstein Kiel/Kronshagen II – TSV Owschlag II 30:17 (12:10)

Mit der ersten Halbzeit war Owschlags Trainer Sönke Marxen noch zufrieden. „Was ich dann in der zweiten Halbzeit zu sehen bekam, war gelinde formuliert – nichts. Meine Mannschaft wirkte komplett leblos.“ Zumindest ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage hatte Marxen erwartet, doch seine Mannschaft ergab sich in ihr Schicksal. Der Angriff agierte ideenlos, die Abwehr packte nicht richtig zu. Über 20:12 zogen die Kielerinnen bis zum Abpfiff auf 30:17 davon. Marxen: „Die Einstellung kann ich so nicht hinnehmen. Das muss 2014 besser werden.“

Tore für den TSV Owschlag: Zeiske (7/4), Greinke (5), Willner (4) und Zelle (1).



HSG Mönkeberg/Schönkirchen – TSV Alt Duvenstedt (heute, 18 Uhr)

„Unseren guten Tabellenplatz haben wir uns hart erarbeitet. Es wäre schade, wenn wir durch eine Niederlage bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen zurückfallen würden“, sagt Alt Duvenstedts Spielerin Finja Rathmann. Allerdings hat der TSV in der vergangenen Serie beide Spiele gegen die HSG verloren. In dieser Saison ist Mönkeberg/Schönkirchen noch nicht richtig in Tritt geklommen. „Dass macht die HSG gerade umso gefährlicher“, befürchtet Rathmann. Der TSV Alt Duvenstedt muss in diesem Spiel neben Daniela Sell auch auf Nena Ramm verzichten. Rathmann: „Das macht die Lage zwar schwieriger, doch wir haben gegen Lütjenburg/Dannau gezeigt, was wir mit Kampf und Einsatz erreichen können.“


HSG Fockbek/Nübbel – MTV Dänischenhagen (heute, 19 Uhr)

Für die HSG Fockbek/Nübbel geht es um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Der MTV Dänischenhagen ist ein potenzieller Abstiegskandidat. „In eigener Halle müssen wir nicht nur eine ansprechende Leistung abrufen, sondern wir müssen solche Spiele gewinnen“, fordert Fockbek/Nübbels Trainer Pierre Joppien, der von seinen Spielerinnen „nicht 90 Prozent, sondern 100 Prozent und mehr“ verlangt, um den Erfolg einzufahren. Die Gäste aus Dänischenhagen wollen über Tempospiel zum Erfolg kommen. Die HSG muss vorne konzentriert abschließen, um dem Gast nicht die Möglichkeit für Konter einzuräumen.

HSG Schülp/W’feld/RD – HSG Hamdorf/Breiholz (heute, 18.45 Uhr)

Im Kreisderby hat Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld/RD die HSG Hamdorf/Breiholz zu Gast. Für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD geht es darum, in eigener Halle zu gewinnen, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Die HSG Hamdorf/Breiholz will den Platz im vorderen Mittelfeld der Tabelle festigen. „Wir wollen, wenn es möglich ist, beide Punkte mitnehmen, um mit einem positiven Punktekonto in die Pause zu gehen. Das wäre für uns, da wir nur den Klassenerhalt anstreben, eine gute Ausgangsposition für die Rückserie“, sagt HSG-Trainer Robert Wichmann, der selbst nicht auf der Bank sitzen kann, da er am Rücken operiert wurde. Bis auf Carmen Helterhoff kann Hamdorf/Breiholz seine stärkste Besetzung aufbieten und hofft auf eine ebenso starke Leistung wie zuletzt beim 25:18 über die HSG Fockbek/Nübbel.

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