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Handball-Kreisliga : Owschlag II kassiert die nächste Niederlage

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nur eine Woche nach der ersten Saisonniederlage verließen die Männer der TSV-Reserve erneut als Verlierer das Parkett.

Nur eine Woche nach der ersten Saisonniederlage verließ der TSV Owschlag II in der Handball-Kreisliga der Männer erneut das Parkett als Verlierer. Im Nachholspiel beim SV Tungendorf I hieß es 24:27 (14:12) aus Sicht des Spitzenreiters. Beste Aussichten auf die Vizemeisterschaft haben jetzt die Tungendorfer, die sich zwei Tage später auch im Duell der Verfolger bei der HSG Fockbek/Nübbel II überraschend deutlich mit 28:20 (12:8) behaupteten. Schützenhilfe bekamen die Tungendorfer zusätzlich von der HSG Hamdorf/Breiholz II, die den TSV Alt Duvenstedt II mit 28:21 (14:12) bezwang und sich vorerst auf den dritten Tabellenplatz vorschob. Erfolge feierten auch die HSG Fockbek/Nübbel I, die HSG Hamdorf/Breiholz I und die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg IV. Fockbek/Nübbel I gewann gegen Schlusslicht HSG 91 Nortorf II mit 29:18 (11:10), die HSG Hamdorf/Breiholz I kanzelte die SG Wift IV mit 36:17 (16:8) ab und Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg IV hatte gegen den SV Tungendorf II mit 28:24 (14:10) die Nase vorne.

SV Tungendorf I – TSV Owschlag II 27:24 (12:14)

Der TSV Owschlag II beherrschte bis zur 44. Minute die Partie sicher. „Plötzlich war dann aber die Kraft bei meinen Spielern weg. Wir waren stehend k.o. und hatten nichts mehr, um dagegenzuhalten“, resümierte Owschlags Betreuer „Sidi“ Guber. Knackpunkt der Partie war eine doppelte Überzahl beim Stande von 22:17 (44.), die die Gäste aber nicht nutzen konnten. Im Gegenteil: Owschlags kassierte sogar einen Treffer. Das war das Startsignal der Tungendorfer für die Aufholjagd. Die Gastgeber mobilisierten noch einmal alle Kräfte und drehten mit einem tollen Endspurt die Partie.

Tore für den TSV Owschlag II: Muhl (10/2), Spruner von Mertz (5), Seemann (2), Nicolaisen (2), Nitzsche (2), Horeis, Müller und Schröder (je 1).
 

Hamdorf/Breiholz II – TSV Alt Duvenstedt II 28:21 (14:12)

In der ersten Halbzeit lief bei der HSG noch nicht so alles rund. „Wir haben uns zu viele technische Fehler und Fehlwürfe geleistet“, bemängelte HSG-Mannschaftsführer Sönke Kolb. Das änderte sich dann aber im zweiten Spielabschnitt. Die Deckung stand nun ganz sicher und nach vorne konnte Hamdorf/Breiholz II Tempogegenstöße laufen. Schnell wuchs die Führung über 21:15 (44) auf 25:18 (55.) an. Selbst Alt Duvenstedts Trainer Torben Kutschke sprach von einem verdienten 28:21-Sieg der Gastgeber.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz II: Wichmann (6), Höhling (5), B. Rohwer (5), Möller (4), Bruhn (4), Moll (2), Zernika und U. Rohwer (je 1).

Tore für den TSV Alt Duvenstedt II: Wommelsdorf (8), Peetz (4), Kossek (2), Mück (2), Ahrendt (2), Tietje, Kossler und Möller (je 1).
 

HSG Schülp/W/RD IV – SV Tungendorf II 28:24 (14:10)

Trotz des Erfolges war HSG-Mannschaftsführer Christoph Soll nicht ganz zufrieden: „Wir schaffen es einfach nicht, über 60 Minuten eine konstante Leistung zu bringen.“ Dabei begann die HSG sehr konzentriert, führte schnell 14:7 (26.), musste aber den Gästen ein 10:14 zur Pause gestatten. Im zweiten Spielabschnitt war es ein ähnliches Bild. Die HSG baute im Laufe der Halbzeit wieder ein wenig ab, brachte letztlich aber den Vorsprung über 20:16 mit 28:24 ins Ziel.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD IV: Hell (7), Soll (4), Wichmann (4), Woldt (3), Hansen (3), Backhaus (2), Bsdurrek (2), Margarff (2) und Stark (1).
 

HSG Fockbek/Nübbel II – SV Tungendorf I 20:28 (8:12)

„Wir hatten erhebliche Probleme mit der robusten Spielweise der Tungendorfer in der Deckung“, gestand Fockbek/Nübbels Spielertrainer Thorben Schneider ein. Das Manko lag aber nicht nur im Angriffsspiel der HSG. „Auch in der Deckung haben wir zu zaghaft agiert und die Tungendorfer frei werfen lassen“, sprach der HSG-Coach von einer verdienten Niederlage. Schon Mitte der ersten Halbzeit hatte sich Tungendorf mit 8:5 (17.) gelöst und bis zur Pause ein 12:8 vorgelegt. Beim 22:13 (47.) war die Partie dann endgültig entschieden, auch wenn sich die HSG am Ende wieder ein wenig fing.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel II: Clausen (6), Marco Schnack (3), Heermann (3), Larsen (2), Walter (2), Krämer (2), Hobke und Mees (je 1).
 

Hamdorf/Breiholz I – SG WIFT IV 36:17 (16:8)

Die HSG Hamdorf/Breiholz I überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, aus der besonders die beiden Torhüter Patrick Behrends und Lennart Hagge hervorstachen. Schon Mitte der ersten Halbzeit war beim 10:4 deutlich, wohin der Weg gehen würde. „Wir haben von Beginn an auf das Tempo gedrückt, die SG Wift kaum zur Entfaltung kommen lassen und konzentriert unsere Aktionen abgeschlossen“, konnte HSG-Trainer Conrad Borrmann keinen Schwachpunkt bei seinem Team erkennen. Über 16:8 zur Pause baute die HSG die Führung im zweiten Spielabschnitt über 21:8 und 28:11 weiter auf 36:17 aus.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz I: Reschka (7), Sehestedt (6), Böhrnsen (6), J. Kaack (5), Thode (4), Rehse (3), Röckendorf (2), Hohnsbehn, Mahler und L. Kaack (je 1).
 

HSG Fockbek/Nübbel I – HSG 91 Nortorf II 29:18 (11:10)

Der Gast aus Nortorf konnte in der ersten Halbzeit die Partie ausgeglichen gestalten. „Wir haben in der ersten Halbzeit das Spiel nicht ernst genommen“, musste Fockbek/Nübbels Trainer Jens Larsen in der Pause seine Spieler erst einmal an die Kandare nehmen. Im zweiten Spielabschnitt rissen sich die Gastgeber dann aber zusammen und setzten sich über 18:12 (45.) bis zum Abpfiff auf 29:18 ab. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut deckt“, freute sich HSG 91-Betreuer Christian Delfs. Im zweiten Spielabschnitt kamen seine Spieler gegen die wendigen, jungen Fockbeker dann aber meist einen Schritt zu spät.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel I: Clausen (5), Ewers (4), van Pein (3), Sören Larsen (3), Riebe (3), Chr. Cornils (3), Beeck (2), Schneider (2), Naeve (2), Sascha Larsen und Vehstedt (je 1).

Tore für die HSG 91 Nortorf II: Delfs (6), Sievers (3), Stapelfeldt (2), Ulrich (2), Klindt (2), Speth (2) und Röhl (1).

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