Handball-Landesliga : Owschlag II hofft im Derby auf Unterstützung aus der „Ersten“

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Die TSV-Reserve empfängt am Sonntag den TSV Alt Duvenstedt zum Nachbarschaftsduell.

shz.de von
30. Januar 2015, 06:00 Uhr

Bei den Landesliga-Handballerinnen der HSG Fockbek/Nübbel hofft man auf einen „Kälteeinbruch“. „Wird es kalt ist und friert, bestehen gute Chancen, dass es in der Fockbeker Halle nicht durchleckt. Dann können wir spielen“, sagt Fockbeks Trainer Reiner Heldt mit einem Anflug von Galgenhumor, denn ob die Partie gegen den Wellingdorfer TV angepfiffen werden kann, ist noch nicht sicher. Keine Probleme gibt es mit der Owschlager Halle, so dass das Derby zwischen dem TSV Owschlag II und dem TSV Alt Duvenstedt planmäßig steigen kann. Während das spielfreie Schlusslicht HSG Eider Harde II im Kampf um den Klassenerhalt an diesem Wochenende zum Zuschauen verdammt ist, kann der Vorletzte HSG 91 Nortorf bei der SG Lütjenburg/Dannau wichtige Punkte holen.

HSG Fockbek/Nübbel – Wellingdorfer TV (Heute, 17 Uhr)

„Wir haben uns trotz des deutlichen 26:18-Sieges im Hinspiel in Wellingdorf lange Zeit sehr schwer getan“, mahnt HSG-Trainer Reiner Held. „Natürlich wollen wir zu Hause die Partie ebenso wie das Hinspiel gewinnen.“ Gut für Heldt: Er kann auch auf Spielerinnen aus der A-Jugend zurückgreifen, die an diesem Wochenende pausiert.

TSV Owschlag II – TSV Alt Duvenstedt (So., 14 Uhr)

Die Owschlagerinnen brauchen als Zehnter dringend Punkte, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. „Die Mannschaft ist heiß auf dieses Spiel. Nach dem 24:30 im Hinspiel wollen wir unbedingt die Punkte einfahren“, verkündet Trainer Klemens Propf, der mit Unterstützung aus der ersten Mannschaft rechnet. „Wer letztlich dabei sein wird, entscheidet sich kurzfristig.“ Die Gäste aus Alt Duvenstedt haben mit zwei Siegen in Folge ihr Tief überwunden. „Wir wollen unsere Siegesserie fortschreiben“, sagt Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller selbstbewusst. Ob es gelingt, hängt davon ab, wer auf Owschlager Seite zum Einsatz kommt.

SG Lütjenburg/Dannau – HSG 91 Nortorf (So., 15 Uhr)

In der Hinrunde kamen die Nortorferinnen gegen die SG Lütjenburg/Dannau mit 17:30 recht deutlich unter die Räder. Seitdem hat sich bei der HSG 91 einiges getan. Durch den Trainerwechsel gab es neue Impulse, sogar einige überraschende Erfolge. „Wenn wir aus Lütjenburg etwas mitnehmen wollen, müssen wir aber über sechzig Minuten konzentriert spielen“, gibt Coach Mario Schlüter seinem Team mit auf den Weg.

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