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3. Handball-Liga der Frauen : Owschlag hält die Null und ist Vierter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber dafür eine umso schönere: Die Handballerinnen des TSV Owschlag sind dank des 29:22 (16:10)-Heimsiegs über den SV Henstedt-Ulzburg in der Tabelle der 3. Liga Ost auf Platz vier (26:12 Punkte) geklettert.

Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber dafür eine umso schönere: Die Handballerinnen des TSV Owschlag sind dank des 29:22 (16:10)-Heimsiegs über den SV Henstedt-Ulzburg in der Tabelle der 3. Liga Ost auf Platz vier (26:12 Punkte) geklettert. Selbst wenn es nur dem Umstand geschuldet ist, dass der Buxtehuder SV drei Spiele weniger absolviert hat, ist es trotzdem der Lohn für die konstant guten Leistungen in diesem Jahr. Der TSV ist immer noch verlustpunktfrei: sechs Spiele, sechs Siege, 12:0 Punkte, besser geht’s nicht. Entsprechend gelöst war die Stimmung nach Abpfiff im Owschlager Lager. „Wir freuen uns, dass wir die Null halten konnten“, sagt Trainer Rainer Peetz.

Eine der Hauptverantwortlichen für den Erfolg war Torhüterin Janine Becker, die in der ersten Halbzeit gut zehn Bälle parieren konnte. Sie gab ihren Vorderleuten Stabilität. „Letztendlich hat unsere Deckung den Grundstein für den Sieg gelegt“, bilanzierte Peetz. Über 12:9 zog der TSV bis auf 16:10 zum Pausenpfiff davon. „Das Halbzeitergebnis hat nicht unsere wahre Überlegenheit widergespiegelt“, so der Coach. Trotz des sicheren Vorsprungs fand er ein dünnes Haar in der Suppe. Ein Beleg dafür, wie perfektionistisch Peetz veranlagt. Ihm entgeht nichts. In eigener Überzahl führte seine Mannschaft mit 8:3. Statt die Führung auszubauen, gestattete man dem Gegner zwei Tore hintereinander und ließ ihn so wieder am Spiel teilnehmen. „Wir haben Probleme, wenn wir uns auf neue Spielsituationen einstellen sollen“, konstatiert Peetz. Zwischenzeitlich habe sein Team immer wieder kurze Schwächephasen durchmachen müssen. Die überwiegende Spielzeit hätten seine Spielerinnen aber eine hervorragende Vorstellung abgeliefert.

Im Angriff zeigen vor allem die Formkurven von Jill Sievert und Anita Ewert nach oben. Sievert, die als Rechtshänderin auf der rechten Rückraumposition von Spieltag zu Spieltag unter erschwerten Bedingungen ran muss, glänzte als siebenfache Torschützin. „Ihre beste Saisonleistung“, lobte Peetz. Auch Ewert überzeugte ihren Trainer als umsichtige Abwehrstrategin und treffsichere Kreisläuferin. Sechs Würfe, sechs Buden. Da hat diesmal alles gepasst. Die finalen Minuten gehörten Alke Trceziok. Die Linkshänderin erzielte die letzten drei Tore ihrer Farben. Peetz: „Für sie freut es mich ganz besonders, weil sie durch ihren Beruf zuletzt weniger trainieren konnte.“

Der TSV kann jetzt in aller Ruhe abwarten, was die Konkurrenz macht. Die nächsten beiden Wochenenden hat die Mannschaft frei.

TSV Owschlag: Fasold, Becker - Stolley (5/3), Zadow (2), Ewert (6), Peters (5), Küppers, Sievert (7/1), Behrend, K. Meenke, H. Meenke, Trceziok (3), Steffek, Rohwer (1).

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