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Handball-Landesliga : Owschlag gibt die rote Laterne ab

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Frauen des TSV gewinnen das Derby bei der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg mit 27:21.

Am 9. Spieltag war es soweit: Mit dem 27:21 (11:11) im Derby bei Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg feierte der TSV Owschlag II den ersten Saisonsieg und gab die rote Laterne an den MTV Dänischenhagen ab. Weiter in der Spitzengruppe mischt der TSV Alt Duvenstedt nach dem 23:20-Erfolg bei der HSG Holstein/Kronshagen II mit. Auch bei der HSG Fockbek/Nübbel geht es aufwärts. Das Team von Trainer Pierre Joppin erkämpfte sich bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen ein 25:25-Unentschieden. Dagegen musste HSG Hamdorf/Breiholz in eigener Halle beim 17:25 gegen die SG Bordesholm/Brügge Lehrgeld zahlen.

HSG Schülp/W’feld/RD – TSV Owschlag II 21:27 (11:11)

HSG-Trainer Dany Jüschke war enttäuscht. „Wir lagen in der ersten Halbzeit meist vorne, haben aber unsere Chancen nicht optimal genutzt. Entweder die Owschlager Torfrau oder unser eigener Kopf stand im Weg.“ Unter anderem vergab sein Team gleich fünf Siebenmeter, von denen drei nicht einmal aufs Tor gingen. So blieb die Partie bis zum 14:14 ausgeglichen. In der Folgezeit nutzten die Owschlagerinnen Überzahlsituationen, setzten sich mit fünf Toren in Folge vorentscheidend auf 19:14 ab und brachten den ersten Saisonsieg ins Ziel. „Letztlich haben wir verdient gewonnen“, meinte Owschlags Coach Sönke Marxen.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Lindhorst (4), Jöhnk (4/1), Krysik (4/1), Bielfeldt (4), Sienknecht (3), Wallmann-Sievers und Schmalfeld (je 1).

Tore für den TSV Owschlag II: Zeiske (5), Greinke (5), Willner (5), Stachowski (4), Gehl (3), Schäfer (2), Nickel (2) und Clausen (1).
 

HSG Hamdorf/Breiholz – SG Bordesholm/Brügge 17:25 (6:16)

„Uns ist deutlich gemacht worden, dass wir mit dem Trainingsaufwand, den wir betreiben, in der Spitze nicht mithalten können“, sagte Hamdorfs Trainer Robert Wichmann, dessen Team im ersten Durchgang vorgeführt wurde. Nach dem 1:1 fiel die HSG schnell auf 1:8 zurück und ging mit einem 6:16-Rückstand in die Pause. Wichmann: „Wir sind immer wieder an der starken Bordesholmer Torfrau gescheitert.“ Die Gastgeberinnen konnten zwar die zweite Halbzeit positiver gestalten, doch an eine Wende im Spiel war bei der Stärke der SG nicht zu denken.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Thöming (6), Peters (4), Kruse (2), Wichmann (2), Gerdt, Herforth und Hansen (je 1).
 

HSG Mönkeberg/Schö. – HSG Fockbek/Nübbel 25:25 (13:11)

„Wir haben Moral bewiesen und sind als kämpferische Einheit aufgetreten“, wäre, so berichtete Fockbeks Coach Pierre Joppin, sogar mehr als ein Punkt drin gewesen. „Wir haben leider zu oft das Gebälk getroffen.“ Allein 13 Pfostentreffer zählte Joppin. Der starke Gastgeber lag ständig in Führung, doch die HSG kämpfte unverdrossen weiter, egalisierte einen 11:14-Rückstand beim 20:20 und ließ sich auch von der neuerlichen 25:23-Führung der Gastgeber nicht beirren. In den letzten drei Minuten glich die HSG aus und rettete so wenigstens einen Punkt. Joppin: „Wir sind auf einem guten Weg. Diese Leistung lässt hoffen.“

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (9), Sievers (4), Ehlers (3), Feist (2), D. Scheller (2), Tiedtke, Schindlbeck, Holling, Witt und Miskic (je 1).
 

HSG Holstein/Krons. II – TSV Alt Duvenstedt 20:23 (10:12)

Mit einer starken Deckung legte der TSV Alt Duvenstedt den Grundstein zum Erfolg. „Wir haben uns sehr gut bewegt und standen bis auf wenige Ausnahmen sehr kompakt“, berichtete TSV-Spielerin Finja Rathmann. Nach dem 1:2 riss der TSV schnell das Zepter an sich und konnte einen Zwei-Tore-Vorsprung vorlegen, der dann auch mit in die Pause genommen wurde. Im zweiten Spielabschnitt führte Alt Duvenstedt schon mit 18:13, doch die Kielerinnen nutzten einige Überzahlsituationen, um wieder auf 19:21 heranzukommen. Mit zwei Toren in Folge zum 23:19 sorgten die Gäste dann aber für die Entscheidung.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Drews (6), Müller (3), Rathmann (3), J. König (3), Schlimbach (2), Schröder (2), F. König (2), Ramm und Kiehn (je 1).

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