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Handball : Owschlag bringt Favoriten an den Rand einer Niederlage

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nur knapp unterliegt der TSV bei Tabellenführer Buxtehude II.

Enttäuscht sind die Handballerinnen des TSV Owschlag von ihrem Auswärtsspiel beim Buxtehuder SV II zurückgekehrt. Fast wären der Mannschaft von Trainer Rainer Peetz gegen den verlustpunktfreien Klassenprimus der 3. Liga zwei „Big Points“ gelungen. Doch letztendlich scheiterte der TSV an einem bunten Strauß verschiedener Faktoren. Dazu gehörten fehlende Cleverness, Pech und umstrittene Schiedsrichterpfiffe. Der TSV verlor das Spitzenspiel mit 26:30 (13:17). Peetz:„Wir konnten die Buxtehuder Halle erhobenen Hauptes verlassen, hatten den Favoriten am Rand einer Niederlage. Aber am Ende ist die Enttäuschung da.“

Bis zum 11:11 hielten die Gäste gut mit. Vor allem im Angriff wussten sie zu überzeugen. Spielmacherin Greta Stolley zog nicht nur geschickt die Fäden, diesmal zeichnete sie sich ebenso durch Torgefährlichkeit aus. Auch Franziska Peters präsentierte sich in Hochform. Vorne lief 20 Minuten lang alles prima, hinten weniger. Peetz: „In der Abwehr haben wir gegen die schnellen Buxtehuderinnen keinen Zugriff gefunden.“

Zum Glück zeigte die nach 15 Minuten eingewechselte Schlussfrau Sophie Fasold eine hervorragende Leistung. Aber auch sie konnte nicht verhindern, dass der BSV bis zum Pausenpfiff auf 17:13 wegzog. Machte jedoch nichts. Denn der TSV kam nach Wiederanpfiff zurück. Und wie. Als Anita Ewert zur 22:20-Führung einnetzte, sah es danach aus, als könnten die Owschlagerinnen zwei Punkte entführen. Dass es am Ende doch nicht mit dem Sieg klappte, lag laut Peetz auch am Schiedsrichtergespann, das seiner Meinung nach zu viele Strafminuten gegen die Gäste aussprach. Der TSV kassierte sieben Zeitstrafen, der BSV nur drei, wobei die letzte zehn Sekunden vor dem Ende nicht mitzuzählen ist. Das sei unverhältnismäßig gewesen, so Peetz. „Der BSV hat härter gespielt als wir. Und trotzdem mussten wir öfter in Unterzahl spielen“, ärgerte sich der Coach. Allerdings gab er auch zu, dass sein Team in einigen Aktionen cleverer hätte agierten können.

TSV Owschlag: Becker, Fasold, Wichelmann – Ewert (3), Stolley (8/3), Peters (8), Trceziok, Zadow (3), Küppers, Sievert (2), Jensen, Behrend, Meenke, Steffek (2).

 

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erstellt am 27.Okt.2013 | 23:30 Uhr

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