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Otto Schneider nicht nur auf der Ruhebank

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Schülp/R. | Mit Ehrentellern der Gemeinde Schülp und des Amtes Jevenstedt wurde Otto Schneider nach 19 Jahren als Bürgermeister in einer Feierstunde offiziell verabschiedet. Der 65-Jährige hatte bei der Kommunalwahl im Mai nicht mehr kandidiert.

Der Kindergarten, die Vorsitzenden der Vereine und Verbände des Dorfes sowie Amtsvorsteher Hans-Hinrich Neve waren zu der Verabschiedung in den "Schülper Krog" gekommen. Besonders freute sich Schneider über das Abschiedslied der Kleinsten. "Alle unsere Kinder kennen den Bürgermeister persönlich", sagte Kindergartenleiterin Doris Lorke. Dienstags besuchte Schneider immer die direkt neben seinem Büro liegende Einrichtung.

Bürgermeister Wolfgang Wachholz skizzierte den kommunalpolitischen Weg seines Vorgängers, der vier Jahre als bürgerliches Mitglied im Jugend-, Sport- und Kulturausschuss tätig war, bevor er 1994 zum Bürgermeister gewählt wurde.

Hans-Hinrich Neve würdigte den Einsatz Otto Schneiders im Amtsausschuss Jevenstedt, dem dieser ebenfalls 19 Jahre angehörte. Für Schneider war die Ländliche Strukturentwicklung und in deren Weiterführung die Aktiv-Region von besonderer Bedeutung.

"Der Nord-Ostsee-Kanal ist unsere Lebensader", stellte Schneider fest. Als absolut wichtig bezeichnete er auch die Mitgliedschaft Schülps in der GEP, dem freiwilligen Zusammenschluss von 13 Kommunen im Raum Rendsburg.

Finanziell sei die Gemeinde inzwischen gut aufgestellt, sagte Schneider. Es habe eine Durststrecke gegeben, aber jetzt stehe Schülp auf gesunden Beinen.

Ganz ohne ehrenamtliche Tätigkeit verbringt Otto Schneider seinen Ruhestand nicht. Er wurde, wie berichtet, erneut zum Vorsitzenden des Abwasserzweckverbands Rendsburg gewählt.

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erstellt am 14.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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