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Fussball : OTSV weist die Favoritenrolle von sich

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Derby der Fußball-Verbandsliga empfängt der Tabellendritte Osterrönfelder TSV den Zwölften Rendsburger TSV. Der TuS Rotenhof will gegen den Preetzer TSV II zeigen, dass er die hohe Niederlage vom Vorwochenende gut verkraftet hat.

shz.de von
erstellt am 06.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Wie hat der TuS Rotenhof die 3:7-Niederlage beim TSV Klausdorf weggesteckt? Eine Antwort will der Aufsteiger im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost gegen den Preetzer TSV II heute um 16 Uhr geben. Eine halbe Stunde zuvor wird es am Bahndamm in Osterrönfeld knistern, wenn der heimische OTSV den Rendsburger TSV zum Derby empfängt.


Osterrönfelder TSV – Rendsburger TSV (heute, 15.30 Uhr)

„Wir in der Favoritenrolle? Niemals!“ Olaf Lehmann widerspricht vehement. Zwar weist die Tabelle den Osterrönfelder TSV vor dem 6. Spieltag als Dritten (neun Punkte) und den Rendsburger TSV (vier Punkte) nur als Zwölften aus, doch das ist für Lehmann „bloße Statistik. Die Zahlen sagen gar nichts über die wahren Kräfteverhältnisse aus. Zumal dem RTSV ja auch drei Punkte wegen Schiedsrichtermangels abgezogen worden sind.“ Und deshalb will der Osterrönfelder Coach auch nichts von einer Favoritenrolle für sein Team vor dem heutigen Derby wissen. Auch den Heimvorteil lässt der 47-Jährige nicht als Argument gelten. Ebenso wenig, dass sein Team den RTSV vor fünf Wochen im Viertelfinale des Kreispokals mit 2:1 besiegt hat. „Das zählt alles nicht“, sagt Lehmann. „Wir lassen uns davon nicht zum Leichtsinn verleiten. Der RTSV hat eine bärenstarke Truppe. Geht es nach den individuellen Fähigkeiten wäre sogar der RTSV der Favorit.“ Eine Aussage, die wiederum Stefan Waskönig ein Schmunzeln abringt. „Wir sind Außenseiter. Das hat nichts mit Tiefstapelei zu tun. Der OTSV hat mehr Punkte, Heimrecht und hat seine letzten drei Spiele allesamt gewonnen. Punkt. Und wir sind längst noch nicht da, wo wir hinwollen.“ Beide Trainer einen allerdings die Personalsorgen. Zwar kehren bei den Gastgebern Lasse Reimer und Eike Schneider in den Kader zurück, doch dafür gesellt sich nun Philip Hardt zu den Ausfällen der letzten Wochen. Auch Waskönig kann nicht seine beste Elf auf den Rasen schicken. Abwehrchef Dennis Weber weilt in den USA und Spielmacher Bojan Grbavac muss noch ein Spiel Sperre absitzen. Dafür ist Nico Schrum nach seiner Grippe genesen. Und der erstmals spielberechtigte Thore Bannow scharrt gegen seinen Ex-Verein mit den Hufen. Waskönig: „Ob er von Beginn an spielen wird, weiß ich noch nicht. Aber er wird auf alle Fälle zum Einsatz kommen.“ Der von Waskönig suspendierte Ex-Kapitän Mustafa Korkmaz hat sich unterdessen Inter Türkspor Kiel angeschlossen.

 

TuS Rotenhof – Preetzer TSV II (heute, 16 Uhr)

Nach der empfindlichen 3:7-Niederlage beim TSV Klausdorf hat TuS-Trainer Thomas Gosch unter der Woche viele Einzelgespräche geführt und seinen Jungs klar gemacht, dass nicht nur die Viererkette defensiv zu denken und handeln hat. „Insbesondere von meinen beiden Sechsern erwarte ich, dass sie sich bei eigenen Angriffsaktionen genauer abstimmen, wer die Absicherung nach hinten übernimmt“, glaubt Gosch nur an einen Punktgewinn gegen Preetz, wenn man die vielen individuellen Fehler des Abwehrverbundes minimiert. Die bisherige Schießbude der Liga (20) wird sich steigern müssen, wenn man den Klassenerhalt schaffen will. Verbandsligatauglich präsentiert sich hingegen die Offensive: 13 Treffer sind der zweitbeste Wert der Klasse. Der kommende Gegner zeigt sich im Vergleich zu diesen Zahlen eher als Minimalist: Die junge Preetzer Truppe ist auch deshalb noch ungeschlagen, weil sie erst vier Gegentreffer einstecken musste. „Wir wissen um die Stärke des Gegners, der uns zuletzt in der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga bezwang. Dennoch lassen wir uns nicht unterkriegen und werden wieder alles raushauen“, verspricht Gosch, der voraussichtlich nur auf Jan-Ole Bruhns (Zerrung) verzichten muss.

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