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Fussball-Kreispokal : OTSV verpasst Finaleinzug

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Halbfinale des Fußball-Kreispokals unterlag der Osterrönfelder TSV am Mittwochabend dem Eckernförder SV mit 2:4 nach Verlängerung. Der Titelverteidiger trifft damit am 1. Juni im Finale auf den Kreisligisten TuS Jevenstedt.

Der Osterrönfelder TSV hat den Einzug in das Finale des Fußball-Kreispokals verpasst. Der Verbandsligist unterlag gestern Abend dem Ligakonkurrenten Eckernförder SV mit 2:4 (2:2, 1:1) nach Verlängerung. Der Titelverteidiger trifft nun im Finale am 1. Juni auf den Kreisligisten TuS Jevenstedt, der bereits im Oktober den TSV Waabs mit 5:3 bezwungen hatte. „Der Sieg der Eckernförder ist nicht unverdient, denn sie waren über weite Strecken das bessere Team“, gab OTSV-Coach Olaf Lehmann zu. Allerdings sprach er von „irregulären Bedingungen“ in der Nachspielzeit, denn der Ball war ob des nicht vorhandenen Flutlichts auf dem Osterrönfelder Sportplatz in der Dunkelheit kaum noch zu erkennen. Ob der OTSV nachträglich Protest einlegt, will der Verein noch entscheiden.

Die Osterrönfelder begannen schwungvoll und hatten durch Florian Kuklinski nach sieben Minuten die erste Chance – der Stürmer scheiterte per Kopf an ESV-Keeper Tim Steingräber –, doch das erste Tor der Partie erzielten die Gäste. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Fynn Gerlach stand Frank Mettig völlig unbedrängt im Strafraum und ließ Osterrönfelds Schlussmann Daniel Jeromin mit einem platzierten Kopfball keine Chance (12.). Dabei hatte Lehmann im Vorfeld der Partie extra auf die gefährlichen Standards der Gäste hingewiesen. „Da müssen wir hoch konzentriert sein“, hatte Lehmann gemahnt, doch offensichtlich fand er kein Gehör. Immerhin zeigten seine Spieler eine Reaktion und drängten vehement auf den Ausgleich, der dann auch in der 25. Minute verdientermaßen fiel. Einen Einwurf von Felix Mosebach verlängerte Tom Jahnke zu Hauke Horstmann, der aus fünf Metern Steingräber überwand. Warum sein Team nach dem Ausgleich allerdings einen Gang zurückschaltete, konnte sich Lehmann nicht erklären. „Wir machen nach dem 1:1 drei Schritte weniger als vorher“, monierte er. Der ESV übernahm die Kontrolle über das Spiel und ging in der 57. Minute durch einen Sonntagsschuss von Dimitri Milov aus 20 Metern in den linken oberen Winkel mit 2:1 in Führung. In der Folgezeit verpassten es die Gäste, für die Vorentscheidung zu sorgen – und das wurde bestraft. Mit dem letzten Angriff der regulären Spielzeit rettete der eingewechselte Jascha Piotraschke sein Team in die Verlängerung (90.+1), in der eine Unachtsamkeit nach einem Freistoß aber erneut zum Rückstand führte. Henning Ströh traf per Kopf zum 3:2 für den ESV (93.). Acht Minuten vor dem Abpfiff machte schließlich Torben Hindersmann mit dem 4:2 den Deckel auf den Gäste-Sieg.

Osterrönfelder TSV: Jeromin - Mosebach, Dollnick (100. Burkel), Halver, Reimler (91. Kock) - Weihmann (61. Piotraschke), Jahnke, Müller, Horstmann - Grbavac, Kuklinski.

Eckernförder SV: Steingräber - Bamler (46. Medler), Ströh, Mettig, Smit - Moor (73. Hindersmann), Gerlach, Mathiesen, Milov - Lietz, Temirgan (89. Evert).

Schiedsrichter: Heyn (TuS Rotenhof).

Zuschauer: 250.

Tore: 0:1 Mettig (12.), 1:1 Horstmann (25.), 1:2 Milov (57.), 2:2 Piotraschke (90.+1), 2:3 Ströh (93.), 2:4 Hindersmann (113.).

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