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Fehldruck : Osterrönfeld hofft in der Pin-Posse auf Kulanz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Pin-Posse ist noch immer kein gutes Ende in Sicht. Bürgermeister Sienknecht könnte damit leben: „Ich habe keine Probleme damit, die Pins so rauszugeben.“ Er hoff aber auf die Kulanz des Herstellers.

Ein falscher Buchstabe – und viel Ärger danach: In der Pin-Posse ist noch immer kein gutes Ende in Sicht. Wie Osterrönfelds Bürgermeister Bernd Sienknecht gestern mitteilte, will die Gemeinde beim Hersteller der fehlerhaft bedruckten Anstecknadeln um Kulanz bitten. Wie berichtet, waren 500 Pins für den Neujahrsempfang versehentlich mit „Eisenbahnbochbrücke“ bedruckt worden. Der Tippfehler war erst am nächsten Tag bemerkt worden, als ein großes Foto des Pins in der Landeszeitung gezeigt wurde.

Sollte der Hersteller sich weigern, eine neue Auflage der Jubiläums-Pins anzufertigen, kann Sienknecht mit den fehlerhaften Exemplaren leben. „Ich habe keine Probleme damit, die Pins so rauszugeben.“ Eine neue Serie werde die Gemeinde nicht in Auftrag geben. Die Schrift sei ohnehin so klein, dass der Fehler kaum auffalle. 50 von 500 Anstecknadeln seien bisher zum Stückpreis von zwei Euro verkauft worden, so der Bürgermeister. Anfragen aus Sammlerkreisen, in denen fehlerhafte Serien mitunter hoch gehandelt werden, habe es bis gestern in der Gemeinde noch nicht gegeben.

Bedauerlich findet es der Osterrönfelder Verwaltungschef, dass der eigentliche Zweck der Anstecknadel, nämlich die Erinnerung an den 100-jährigen Geburtstag der Eisenbahnhochbrücke, durch die Panne in den Hintergrund rückt.

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erstellt am 15.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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