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Warder : Ostern in der Arche: Auf der Jagd nach dem goldenen Ei

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Spannende Suche und viele Besucher beim Nachwuchs im Tierpark. Die Poitou-Esel haben flauschigere Ohren als Hasen, stellten Tierpark-Mitarbeiter fest.

Was haben Poitou-Esel mit Ostern zu tun? Die Riesenesel haben Ohren, die es in punkto Größe und Flauschigkeit locker mit den Ohren des Osterhasen aufnehmen können. Weshalb Führungen durchs Revier der Poitou-Langohren auch zum Osterprogramm in der Arche Warder gehörten. „Sorry, Osterhase!“, hatten Stefanie Klingel und ihre Kolleginnen vom Presse-Team der Arche Warder auf Facebook gepostet: „Die puscheligsten Langohren haben die Poitous!“ Bei den Exkursionen ins Eselland konnten die Besucher eine weitere Eigenschaft der Poitous kennen lernen, die ebenfalls ganz gut zu den Osterfeiertagen passte: Poitous sind manchmal schwerer zu finden als Ostereier. „Ich glaube, wir finden die Drei heute gar nicht mehr“, meinte Tierpfleger Thomas Petersen, als er am Ostersonntag mit zwei Dutzend Eselfans im Revier der Poitous unterwegs war. Ganz am anderen Ende des Esellands machten die Zweibeiner die Vierbeiner dann schließlich ausfindig, und „Pauline“, „Briese“ und Wallach „Chiron“ kamen auch gleich herbeigeeilt, um mit ihren Gästen Freundschaft zu schließen.

Zweimal pro Tag standen am Osterwochenende Exkursionen ins Eselland auf dem Programm der Arche Warder, und auch Führungen zur Kükenstation und zu den Kaninchen wurden jeweils zweimal angeboten. Der Osterhase selbst hatte schon in aller Herrgottsfrühe ganze Arbeit geleistet. Als der Tierpark an den Feiertagen um 10 Uhr öffnete, waren schon knapp 200 „goldene“ (Plastik-)Eier überall auf dem Gelände versteckt. Wer ein goldenes Ei fand, konnte es an der Kasse gegen Süßigkeiten einlösen.

„Das Einzigartige bei uns ist ja, dass man die Tiere ganz aus der Nähe sehen kann“, stellte Stefanie Klingel fest. Zu Ostern gab es nicht nur im Streichelzoobereich, sondern auch bei den Führungen ganz engen Kontakt mit den Tieren. „Durin“, „Charles“ und alle anderen Poitous ließen sich von den Besuchern streicheln, als streichelwilligstes Kaninchen stieg Kaninchen „Roswitha“ zum Arche-Osterhasen auf, und auch in der Kükenstation durften die Gäste die Stationsinsassen ausnahmsweise in die Hand nehmen: unter anderem den Nachwuchs der Riesen-Brahma, die schon ziemlich pummelig auf die Welt kommenden „Sumo-Ringer unter den Küken“ (so Tierpfleger Christoph Gorniak). Auch die Maskenschweinferkel „Kung“ und „Fu“, die an Ostern ja eigentlich hätten frei nehmen können, standen in der Ferkelstube für Streicheleinheiten zur Verfügung. Noch zu jung für den Streichelzoo war ein echtes Osterlamm: der jüngste Sprössling der Jakobsschafe.

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